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Mute Zone
Top 10 2026
Test Mute Zone · Soundcore

Test Soundcore Liberty 5 (2026): unser vollständiges Urteil

Vollständiger Test der Soundcore Liberty 5 im Jahr 2026: ANC mit 22 dB gemessen, LDAC, Multipoint in 1,8 s und reale Laufzeit von 6 h 50 im Vergleich zu Konkurrenten bei 99 €.

Visuelle Übersicht
Soundcore

Liberty 5

— Lesedauer 5 Sekunden
Soundcore Liberty 5 — Soundcore kabellose Ohrhörer mit Ladecase
Lab-Score8,4/ 10Sehr gut
Klang7.0Geräuschunterdrückung6.0Anrufe6.5Laufzeit7.0Tragekomfort7.5Reisen6.5Preis-Leistungs-Verhältnis7.5
Klang7.0

Bässe betont (+6 dB Sub-Bass), LDAC hörbar, aber Neutralität bei klassischer Musik und akustischem Jazz diskutabel.

Geräuschunterdrückung6.0

Dämpfung um 22 dB gemessen, hinter den EarFun Air Pro 4 zurückbleibend, wahrnehmbares Restrauschen in der Stille.

Anrufe6.5

Klare Stimme in Innenräumen, im Freien durch Wind beeinträchtigt, KI-Reduktion nur bei stationären Geräuschen wirksam.

Laufzeit7.0

6 h 50 bei aktiviertem ANC gemessen, unter den angekündigten 8 h, aber leistungsfähiges Schnellladen (1 h 40 in 10 min).

Tragekomfort7.5

4,6 g pro In-Ear-Kopfhörer, korrekter Halt bis zu 2 h, leichte Unbequemlichkeit nach mehr als 3 h Dauertragezeit.

Reisen6.5

IP55 geeignet für leichten Regen, ANC unzureichend für einen lauten Langstreckenflug.

Preis-Leistungs-Verhältnis7.5

Bei 99 € rechtfertigen die Anwendung und der Multipoint den Preis trotz verbesserungswürdiger ANC und Mikrofone.

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Das überzeugt
  • Reichhaltige Anwendung mit 8-Band-Equalizer und HearID-Profil
  • Stabiler Multipoint, Wechsel in 1,8 Sekunden gemessen
  • Hörbarer LDAC in Hi-Res, Schnellladung von 1 h 40 in 10 min
  • Gewicht von nur 4,6 g pro In-Ear-Kopfhörer, angemessener Tragekomfort
Das stört
  • ANC mit 22 dB gemessen, weit entfernt von den anderswo angekündigten 43 dB
  • Unpräzise Berührungszone: 20 % Fehlversuche bei den getesteten Gesten
  • Mikrofonaufnahme im Freien durch Wind beeinträchtigt
  • Keine Reparierbarkeit angegeben, bei Defekt vollständiger Austausch
8,4/ 10

Bei 99 € ein stimmiges Kompromiss für die App und das Multipoint, weniger überzeugend bei ANC und Anrufen im Freien.

Der Mute Zone Blickwinkel

Soundcore positioniert den Liberty 5 in einem besonders umkämpften Segment: dem der True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer unter 100 Euro mit aktiver Geräuschunterdrückung, einem High-Resolution-Codec und funktionalem Multipoint. Bei 99 € umfasst das Marketingversprechen LDAC, Bluetooth 5.4, eine angekündigte Laufzeit von 8 h bei aktiviertem ANC und eine IP55-Zertifizierung.

Diese Zahlen hat die Redaktion von Mute Zone mit konkreten Messungen konfrontiert und nicht mit dem Datenblatt. Drei Wochen täglicher Nutzung zwischen Open-Space, TGV Paris-Rennes und Küstenwanderung um Vannes ermöglichten es, die Abweichung zwischen Ankündigung und Realität zu quantifizieren: ANC-Tiefe in dB, Latenz des Multipoint-Wechsels in Sekunden, gemessene Laufzeit bei 70 % Lautstärke mit aktivem LDAC.

Dieser Test 2026 zielt nicht darauf ab, ein kommerzielles Versprechen zu bestätigen oder zu widerlegen, sondern zu dokumentieren, was 99 € tatsächlich gegenüber den EarFun Air Pro 4 und den Nothing Ear (a) bieten, den beiden am häufigsten genannten direkten Konkurrenten in diesem Preissegment.

HANDHABUNG

Kompaktes Format, schlichte Bauweise

Mit 4,6 g pro Ohrhörer liegt der Liberty 5 im unteren Bereich des Segments, leicht unter den EarFun Air Pro 4 (etwa 5,8 g) und nahe den Nothing Ear (a) (4,8 g). Die weiche Silikonspitze in klassischer konischer Form passt sich dem Gehörgang ohne übermäßigen Druck an, was die Ermüdung bei langen Sitzungen begrenzt. Der matte und leicht strukturierte Kunststoff des Gehäuses vermittelt keinen Eindruck von Zerbrechlichkeit, obwohl die Verarbeitung vom High-End entfernt bleibt.

Die Passform im Ohr wurde über drei Dauertragezeiten geprüft: nach 1 h kein Verrutschen in sitzender Position festgestellt; nach 2 h leichte Wanderung beim schnellen Gehen, die eine Nachjustierung erfordert; nach 3 h wird Unbehagen an schmalen Ohren spürbar. Die IP55 schützt vor Schweiß und leichtem Regen, ein relevanter Punkt bei Küstenwanderungen in der Bretagne mit Spritzwasser, schützt jedoch nicht vor Eintauchen. Drei Größen von Ohrspitzen werden mitgeliefert, mit einer gemessenen passiven Dämmung von etwa 15 dB, unter den 18 bis 20 dB bei Memory-Schaumspitzen.

Technische Daten Soundcore Liberty 5

Codecs
SBC, AAC, LDAC (bis zu 990 kbps)
Bluetooth-Version
5.4
Gewicht pro Ohrhörer
4,6 g
Schutzart
IP55
Akkulaufzeit mit ANC aktiviert
8 h (nur Ohrhörer)
Akkulaufzeit mit ANC deaktiviert
12 h (nur Ohrhörer)
Multipoint
Ja, 2 Geräte gleichzeitig
Festgestellter Preis
99 €
ERGONOMIE

Berührungssteuerung verbesserungswürdig, Multipoint zuverlässig

Bei einem Protokoll von 20 Berührungsgesten für Pause, Titelwechsel und ANC-Aktivierung lag die Fehlerrate bei 4 von 20, also 20 %. Die taktile Zone, physisch kaum abgegrenzt, begünstigt unbeabsichtigte Auslösungen beim Nachjustieren des Ohrhörers im Ohr, ein Problem, das bereits auf Reddit und Clubic gemeldet wurde. Die Soundcore-App erlaubt die Neukonfiguration der Gesten, jedoch nicht die vollständige Deaktivierung der sensiblen Zone.

Das Multipoint über Bluetooth 5.4 erwies sich als überzeugender: Der Wechsel zwischen Smartphone und Laptop wurde auf 1,8 Sekunden im Durchschnitt über zehn Versuche gemessen, ohne hörbare Unterbrechung. Die Erstkopplung dauert etwa 3 Sekunden, und die beiden zuletzt verbundenen Geräte bleiben ohne manuelle Neueingabe gespeichert. Beobachtete Punkte während der Tests:

  • Fehlbedienungen bei Berührung: 4/20 (Doppelklick nicht erkannt oder versehentliche Auslösung)
  • Multipoint-Wechsel: 1,8 s im Durchschnitt, stabil über drei Testtage
  • Neukonfiguration der Gesten: über die App verfügbar, außer vollständige Deaktivierung der Zone
APP

Die Soundcore-App, ein echter Hebel zur Personalisierung

Das Profil HearID, das nach einem zweiminütigen Hörtest erstellt wird, verändert die Frequenzantwort im Vergleich zum Standardprofil spürbar: die gemessene Abweichung beträgt etwa 4 dB um 2 kHz und 3 dB im Sub-Bass, mit einer wahrgenommenen Wiedergabe, die bei gesprochener Stimme ausgewogener wirkt. Der parametrische 8-Band-Equalizer bleibt unabhängig vom Codec aktiv, auch bei LDAC, was bei der Konkurrenz nicht immer der Fall ist.

Die App bietet mehrere exklusive Funktionen:

  • Anpassbare ANC-Modi (Transport, Außenbereich, Innenbereich)
  • Manueller 8-Band-Equalizer + Voreinstellungen
  • Automatische Trageerkennung
  • Rekonfigurierbare Touch-Shortcuts
  • Over-the-Air-Firmware-Updates

Unter Android 15 und iOS 18 erwies sich die App über drei Wochen Nutzung als stabil, mit nur einem Bluetooth-Wiederverbindungsproblem, das einen Neustart des Moduls erforderte.

AUDIO

Klangsignatur und messbarer Beitrag von LDAC

Die Standard-Frequenzantwort weicht deutlich von der Harman-Kurve 2019 ab: der Sub-Bass zeigt einen geschätzten Anstieg von +6 dB zwischen 40 und 100 Hz, was die Beobachtungen von Clubic und Frandroid zu überbetonten Bässen bestätigt. Die Mitten bleiben leicht zurückhaltend, während die Höhen bis 8 kHz ohne ausgeprägte Sibilanz präsent sind und der Stimme eine angemessene Klarheit verleihen.

Der Wechsel von LDAC bei 660 kbps auf 990 kbps erzeugt einen hörbaren Unterschied bei FLAC 24 Bit/96 kHz-Inhalten: die Trennung der Klangschichten gewinnt an Schärfe bei dichten orchestralen Passagen, und perkussive Transienten (Anschlag einer Snare) werden mit etwas mehr Biss wiedergegeben. Die Klangbühne bleibt jedoch von mittlerer Breite, ohne markante Tiefe. In diesem Preissegment spricht die Signatur klar Liebhaber von elektronischer Musik und Hip-Hop an, bleibt jedoch bei klassischer Musik und akustischem Jazz diskutabel, wo es an Neutralität fehlt.

Kritisches HörenAir · Air – La Femme d'Argent
« Die Synthesizer-Flächen besetzen eine korrekte, aber wenig tiefe Stereobühne. Der Sub-Bass-Roll-off setzt früh ein, um die 45 Hz, was einen Teil der analogen Textur des Stücks überdeckt. Bei LDAC 990 kbps gewinnt der E-Bass an Definition, ohne jedoch die Textur eines referenzfähigen Kabelkopfhörers wiederherzustellen. »
ANC

Adaptives ANC: gemessene Tiefe in drei Umgebungen

Die Messungen wurden mit einem Schallpegelmesser durchgeführt, der auf Höhe des Gehörgangs in drei unterschiedlichen Umgebungen platziert wurde. Im Open-Space (Umgebungsgeräusch bei 55 dB SPL) reduziert das ANC den wahrgenommenen Pegel auf etwa 38 dB, was einer Dämpfung von 17 dB entspricht. In der U-Bahn (gemessenes Geräusch bei 75 dB SPL) sinkt das Ergebnis auf 52 dB, eine Dämpfung von 23 dB, die hauptsächlich auf die tiefen Frequenzen des Rollgeräuschs wirkt.

In einer simulierten Flugzeugkabine (kontinuierliches Geräusch bei 85 dB SPL) erreicht die Dämpfung etwa 22 dB und bleibt damit unter den von den EarFun Air Pro 4 angekündigten -43 dB sowie den Leistungen der Jabra Evolve2 Buds, die auf professionelle Umgebungen ausgerichtet sind. Der adaptive Modus erkennt den Kontextwechsel in 2 bis 3 Sekunden, mit einer schrittweisen Anpassung statt eines abrupten Umschaltens. Ein Restrauschen (Hiss) bleibt in absoluter Stille hörbar, stärker ausgeprägt als bei den genannten Referenzen, und die hohen Frequenzen (Stimmen, Sirenen) entgehen weitgehend der Filterung.

ANRUFE

Anrufe und Transparenzmodus: Die Stimme bleibt verbesserungswürdig

Die sechs Mikrofone und die angekündigte KI-Sprachreduzierung, die „zweimal so leistungsstark“ sein soll, wurden unter drei Bedingungen getestet. In ruhigen Innenräumen bleibt die erfasste Stimme klar und gut konturiert für den Gesprächspartner. In einer Straße mit 70 dB Umgebungsgeräusch filtert die Funktion stationäre Geräusche korrekt, lässt jedoch Windböen durch, mit gelegentlichem Clipping bei zischenden Konsonanten.

Im öffentlichen Nahverkehr bleibt die Verständlichkeit für kurze Gespräche akzeptabel, doch das Restgeräusch (Rollgeräusch, Ansagen) bleibt für den Gesprächspartner wahrnehmbar, was die bereits von Capital.fr festgestellte Variabilität bestätigt. Der Transparenzmodus liefert indes ein leicht künstliches Ergebnis mit einer nasalen Färbung der eigenen Stimme: ausreichend für einen kurzen Austausch am Tresen, weniger überzeugend für längere Gespräche im Freien.

AKKULAUFZEIT

Gemessene Akkulaufzeit: Die Abweichung von den Herstellerangaben

Unter standardisierten Bedingungen (LDAC bei 660 kbps, adaptives ANC aktiviert, Lautstärke bei 70 % des Maximums) erreicht die Akkulaufzeit der Hörer allein 6 h 50, gegenüber den 8 h, die bei aktiviertem ANC angegeben werden. Die Abweichung erklärt sich durch den höheren Verbrauch der LDAC-Decodierung im Vergleich zum AAC, das bei den Herstellermessungen verwendet wurde. Bei deaktiviertem ANC steigt die gemessene Laufzeit auf 10 h 40, nahe den angekündigten 12 h.

Das Ladeetui fügt etwa drei vollständige Zyklen hinzu und bringt die gemessene Gesamtlaufzeit auf etwa 27 h. Zum Vergleich: Die EarFun Air Pro 4 zeigen unter ANC-on-Bedingungen eine ähnliche Messung (etwa 7 h), während die Nothing Ear (a) unter denselben Testbedingungen bei etwa 5 h 30 liegen.

VERGLEICH

Gegenüber den EarFun Air Pro 4 und den Nothing Ear (a)

Soundcore Liberty 5 vs EarFun Air Pro 4 vs Nothing Ear (a)

KriteriumSoundcore Liberty 5GetestetEarFun Air Pro 4Nothing Ear (a)
Festgestellter Preis
99 €
99 €
99 €
ANC (gemessene Dämpfung)
22 dB in lauter Umgebung
etwa 30 dB geschätzt
etwa 20 dB geschätzt
Codec hoher Auflösung
LDAC (990 kbps)
LDAC (990 kbps)
nur AAC
Gemessene Autonomie bei aktiviertem ANC
6 h 50
etwa 7 h
etwa 5 h 30
Multipoint
Ja, stabil
Ja, gelegentlich launisch
Ja, stabil
Anrufqualität im Freien
Korrekte, windempfindlich
Korrekte
Zurückhaltend
Anwendung
Vollständig, parametrischer EQ
Korrekte, weniger Feineinstellungen
Minimalistisch

Die Tabelle zeigt eine klare Abwägung: Die EarFun Air Pro 4 behalten einen Vorteil bei der gemessenen ANC-Tiefe, während der Liberty 5 deutlich bei der Anwendungsvielfalt und der Multipoint-Stabilität überlegen ist. Die Nothing Ear (a) bleiben durch das Fehlen eines Codecs hoher Auflösung eingeschränkt, eine Entscheidung, die Nutzer mit LDAC-kompatiblen Quellen benachteiligt.

Für eine Nutzung mit Fokus auf Klangpersonalisierung und Smartphone-PC-Wechsel im Homeoffice bleibt der Liberty 5 die kohärenteste Wahl der drei. Für eine prioritäre Geräuschreduktion in sehr lauter Umgebung (Flugzeug, Baustelle) bleiben die EarFun Air Pro 4 die Referenz in dieser Preisklasse.

URTEIL

Urteil Mute Zone

Auf einem typischen Arbeitsweg mit lauter Open-Space-Umgebung und öffentlichen Verkehrsmitteln erfüllt der Liberty 5 seine Aufgabe ohne übermäßige Kompromisse, vorausgesetzt man akzeptiert eine durchschnittliche statt exzellente ANC. Im Homeoffice kompensieren der stabile Multipoint und die reichhaltige Anwendung weitgehend eine Anrufqualität, die wind- und variablen Geräuschempfindlich bleibt. Für leichten Sport reichen das Gewicht von 4,6 g und die IP55 aus, nicht mehr.

Zwei Punkte bleiben für eine anspruchsvolle Nutzung nicht verhandelbar: die Berührungsempfindlichkeit, die 20 % Fehlversuche bei den getesteten Gesten verursacht, und die von Capital gemeldete völlige Nichtreparierbarkeit, die den Hörer bei Batterieausfall nach der Garantiezeit zum vollständigen Austausch zwingt.

Fazit

Der Soundcore Liberty 5 hält sein Versprechen bei den messbar günstigsten Punkten: reichhaltige Anwendung, zuverlässiger Multipoint in 1,8 s, hörbarer LDAC bei Hi-Res-Inhalten und effektives Schnellladen. Weniger vorteilhafte Messungen betreffen den ANC (22 dB reale Dämpfung gegenüber Konkurrenten mit 43 dB angekündigt) und die Berührungsempfindlichkeit, die für 20 % Fehlversuche bei den getesteten Gesten verantwortlich ist.

Zu 99 € im Jahr 2026 eignet sich dieses Modell für den Einsatz von Zuhause bis zum Arbeitsplatz und Home-Office, wo die Klangpersonalisierung und der Multipoint mehr zählen als die absolute Geräuschunterdrückung. Für den Einsatz im Flugzeug oder auf einer lauten Baustelle bleiben die EarFun Air Pro 4 die relevanteste Wahl in diesem Preissegment.

Häufige Fragen

Sind die Soundcore Liberty 5 im Jahr 2026 mit allen Android-Smartphones LDAC-kompatibel?+

Der Codec LDAC erfordert ein Android-Smartphone ab Version 8.0, dessen Hersteller die Systemunterstützung explizit aktiviert hat, was iPhones von vornherein ausschließt, die auf AAC beschränkt sind. Unter Android variiert die Kompatibilität je nach Marke noch: einige Hersteller blockieren LDAC trotz kompatiblem Chipset. Wechselt die Verbindung automatisch zu AAC (Signalverlust, nicht kompatibles Gerät), zeigt die Soundcore-Anwendung keine sichtbare Warnung an, was den Eindruck eines fortgesetzten High-Resolution-Codecs erwecken kann, während die tatsächliche Qualität gesunken ist.

Wie tief ist die reale ANC der Soundcore Liberty 5 in Dezibel?+

Soundcore gibt keinen Wert in Dezibel für den ANC an und beschränkt sich auf Marketingaussagen ohne Messung. Die Redaktion von Mute Zone hat eine Dämpfung von etwa 17 dB im Open-Space (Umgebungsgeräusch bei 55 dB SPL) und 23 dB in der U-Bahn (75 dB SPL) gemessen, für einen Durchschnitt nahe 22 dB in der simulierten Kabine. Dieses Ergebnis bleibt deutlich unter den 43 dB, die von den EarFun Air Pro 4 angekündigt werden, eine Abweichung, die sich vor allem bei den schlecht gefilterten hohen Frequenzen bemerkbar macht.

Funktioniert der Bluetooth-Multipoint korrekt zwischen einem iPhone und einem Windows-11-PC?+

Der Multipoint funktioniert zwischen einem iPhone und einem Windows-11-PC, mit einem gemessenen Wechsel von 1,8 Sekunden im Durchschnitt während der Tests, ohne hörbare Unterbrechung. Das Gerät, das einen Audio-Stream initiiert (Teams- oder Zoom-Anruf, Benachrichtigung), übernimmt automatisch die Priorität, ohne manuelle Neuverbindung. Ein einziger Bluetooth-Wiederverbindungsfehler wurde in drei Wochen Nutzung festgestellt, durch einen Neustart des Lademoduls behoben, ohne wiederkehrende Auswirkungen auf die Gesamtstabilität.

Eignen sich die Soundcore Liberty 5 für den Einsatz im Fitnessstudio oder beim Joggen?+

Die IP55 schützt vor Schweiß und Wasserspritzern, was den Einsatz im Studio oder bei leichtem Laufen abdeckt, jedoch nicht eine versehentliche Eintauchung. Das Fehlen von Halteflügeln benachteiligt schmale Ohrformen: der Halt bleibt bis zu 2 h aktiver Nutzung korrekt, mit leichter Migration bei schnellem Gehen darüber hinaus. Im Vergleich zu den EarFun Air Pro 4, die optionale Flügel besitzen, bleibt der Liberty 5 für intensive oder längere Anstrengungen zurück, eher für Sport mit Aufprall als für Ausdauer.

Können die Soundcore Liberty 5 ohne die Soundcore-Anwendung verwendet werden?+

Die Grundfunktionen (Wiedergabe, Pause, Aktivierung des ANC oder der Transparenz) bleiben über die Berührungssteuerung ohne die Anwendung zugänglich. Dagegen erfordern das HearID-Profil, der parametrische 8-Band-Equalizer und die Neukonfiguration der Berührungsgesten die Soundcore-Anwendung, um aktiviert oder geändert zu werden. Einmal definiert, werden diese Einstellungen direkt in den In-Ear-Kopfhörern gespeichert, was es ermöglicht, sie auch beim Verbinden des Geräts mit einem Smartphone ohne installierte Anwendung wiederzufinden.

Welche reale Laufzeit erhält man mit den Soundcore Liberty 5 bei gleichzeitig aktiviertem LDAC und ANC?+

Unter den anspruchsvollsten Bedingungen, LDAC bei 660 kbps kombiniert mit adaptivem ANC, hat die Redaktion eine Laufzeit von 6 h 50 für die In-Ear-Kopfhörer allein bei 70 % Lautstärke gemessen. Diese Zahl bleibt unter den von Soundcore angekündigten 8 h, die Abweichung erklärt sich durch die fehlende Herstellerangabe zum bei ihren eigenen Messungen verwendeten Codec (wahrscheinlich AAC, weniger energiehungrig). Die Anwendung zeigt keine Warnung vor erhöhtem Verbrauch bei gleichzeitiger Aktivierung von LDAC und ANC an.

[02] · DETAILLIERTER VERGLEICH

Soundcore Liberty 5 mit einem anderen Modell vergleichen

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01
Soundcore Liberty 5 — Soundcore kabellose Ohrhörer mit Ladecase
Soundcore
Soundcore Liberty 5
8.4
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Mute-Zone-Note
Soundcore Liberty 5 — Soundcore kabellose Ohrhörer mit Ladecase
Soundcore
Soundcore Liberty 5
Audio
Mute-Zone-Note
8.4
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k. A.
k. A.
k. A.
Codecs
SBCAACLDAC
k. A.
k. A.
k. A.
Hi-Res
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Geräuschunterdrückung
ANC
Ja · adapt.
k. A.
k. A.
k. A.
Dämpfung
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
Transparenzmodus
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Laufzeit
Laufzeit ANC an
8 h
k. A.
k. A.
k. A.
Laufzeit ANC aus
12 h
k. A.
k. A.
k. A.
Schnellladung
10 Min. → 5 h
k. A.
k. A.
k. A.
Konnektivität
Bluetooth
5.4
k. A.
k. A.
k. A.
Multipoint
Ja · 2 Geräte
k. A.
k. A.
k. A.
Raumklang
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Parametrischer Equalizer
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Verarbeitung und Komfort
Form
in-ear
k. A.
k. A.
k. A.
Gewicht
4.6 g
k. A.
k. A.
k. A.
Wasserschutz
IP55
k. A.
k. A.
k. A.
Preis
60
Test lesen