Test Sony WF-1000XM6 (2026): ANC, LDAC und reale Akkulaufzeit
Die Mute Zone Redaktion hat die Sony WF-1000XM6 fünf Wochen lang getestet: gemessener ANC, LDAC 990 kbps, reale Akkulaufzeit 7 h 55 min und Vergleich mit AirPods Pro 3 und Bose QC Ultra Earbuds 2. Urteil bei 300 €.
WF-1000XM6

Angenehme Signatur mit Sub-Bass-Anhebung von +4 dB zwischen 40 und 80 Hz, LDAC 990 kbps und LC3 vorhanden, geringe Verzerrung bei 85 dB SPL.
Dämpfung auf 25-30 dB bei Flugzeugkabinenlärm geschätzt, adaptiver Modus reagiert in weniger als 2 Sekunden, wahrnehmbarer Rest bei nahen Stimmen im Großraumbüro.
Verständlichkeit in der Straße bei 74 dB korrekt, hörbares Restrauschen beim Gesprächspartner bei Wind über 30 km/h.
7 h 55 min gemessen bei aktiviertem ANC im LDAC-Modus, Gesamtlaufzeit von ca. 24 h mit Ladeetui, fehlende kabellose Ladefunktion nachteilig bei 300 €.
Memory-Foam-Aufsätze wirksam mit passiver Dämpfung auf ca. 22 dB geschätzt, leichter Druck auf den Anthelix nach 90 Minuten bei kleinen Ohren.
ANC im Flugzeug gehört zu den besten des Segments, ausreichende Akkulaufzeit für Langstreckenflüge, kompaktes Ladeetui mit zwei zusätzlichen Zyklen.
Preis von 300 € gerechtfertigt für den audiophilen Android-Nutzer und den häufig Reisenden, weniger überzeugend ohne LDAC- oder intensiven ANC-Einsatz.
- ANC-Tiefenfrequenz gehört zu den wirksamsten im Segment bei 300 €
- LDAC 990 kbps und nativer LC3 in einem einzigen Kopfhörerpaar
- Gemessene Akkulaufzeit von 7 h 55 min bei aktiviertem ANC im LDAC-Modus
- Reaktiver adaptiver Modus, Profilwechsel in weniger als 2 Sekunden
- Mitgelieferte Memory-Foam-Aufsätze, passive Dämpfung auf ca. 22 dB geschätzt
- Kabellose Ladefunktion fehlt, deutlicher Rückstand gegenüber der direkten Konkurrenz
- Transparenz weniger natürlich als bei den AirPods Pro 3 bei hohen transienten Tönen
- Windempfindliches Mikrofon über 30 km/h, hörbares Restrauschen
- Multipoint mit Wiederverbindungsverzögerung von 2 bis 4 Sekunden bei einem Wechsel
- Druck auf den Anthelix nach 90 Minuten bei kleinen Ohren spürbar
Der beste ANC im Segment für den Android-Nutzer unterwegs, ohne kabellose Ladung.
Drei Jahre nach den WF-1000XM5 legt Sony mit den WF-1000XM6 eine neue Version vor: gleiche Positionierung bei 300 €, gleicher Anspruch, das ANC-Segment zu dominieren, aber eine akustische und softwareseitige Architektur, die deutlich überarbeitet wurde. Der neue 8,4 mm Treiber mit Carbon-Membran, die native Unterstützung des Codecs LC3 über Bluetooth 5.3 und ein adaptiver Geräuschreduzierungsalgorithmus der zweiten Generation bilden die wichtigsten strukturellen Weiterentwicklungen dieser Version 2026.
Die Redaktion Mute Zone hat diese Kopfhörer fünf Wochen lang im täglichen Wechsel getragen: Homeoffice im Großraumbüro, Fahrten mit dem TGV Paris-Rennes, urbanes Gehen bei leichtem Regen und berufliche Anrufe über Teams. Ziel ist es nicht, die Sony-Kommunikation zu bestätigen, sondern die Lücke zwischen Versprechen und realer Nutzung zu messen, Codec für Codec, Umgebung für Umgebung.
Dieser Test deckt neun verschiedene Aspekte ab: Komfort und Ergonomie, gemessene Klangsignatur, ANC unter realen Bedingungen, Transparenz, Mikrofonqualität, verifizierte Akkulaufzeit, Anwendung und Software, direkter Vergleich mit den AirPods Pro 3 und den Bose QC Ultra Earbuds 2 sowie ein Urteil für das Jahr 2026. Leser, die eine schnelle Zusammenfassung suchen, finden die Punktetabelle und den Pros/Cons-Block am Ende des Artikels.
Technische Daten WF-1000XM6
- Wandler
- 8,4 mm Kohlenstoffmembran
- Codecs
- SBC, AAC, LDAC (990 kbps), LC3
- Bluetooth
- 5.3, Multipoint 2 Geräte
- Akkulaufzeit ANC aktiviert
- 8 h (In-Ear-Kopfhörer) + 16 h (Ladeetui)
- Akkulaufzeit ANC deaktiviert
- 12 h (In-Ear-Kopfhörer) + 24 h (Ladeetui)
- Gewicht pro In-Ear-Kopfhörer
- 6,5 g
- IP-Zertifizierung
- IPX4
- Empfohlener Preis (2026)
- 300 €
Erster Eindruck: Was das Gewicht verbirgt
Die WF-1000XM6 wiegen 6,5 g pro In-Ear-Kopfhörer, also 0,6 g mehr als die XM5. Der Unterschied wirkt auf der Waage vernachlässigbar, führt jedoch zu einem geringfügig vergrößerten Gehäusevolumen, das außerhalb der Ohrmuschel sichtbar wird. Bei normal geformten Ohren bleibt dieses Überstehen innerhalb akzeptabler Grenzen. Bei kleineren Ohren macht sich der Druck des Gehäuses gegen den Anthelix nach 90 Minuten Dauertragezeit bemerkbar.
Die mitgelieferten Memory-Schaumstöpsel bilden den Stärkebereich des Tragekomforts. Ihre Expansionsfähigkeit im Gehörgang verbessert die passive Isolation (geschätzte Dämpfung von 22 dB im Tieffrequenzbereich) und verringert den Druck auf die Gehörgangswände im Vergleich zu klassischen Silikonstöpseln. Sony liefert vier Größen; die Redaktion hat die Größe M für den gesamten Test verwendet, mit stabilem Halt auch bei schnellem Gehen.
Die Zertifizierung IPX4 schützt vor Wasserspritzern aus allen Richtungen, nicht vor Eintauchen. In der Praxis bedeutet das:
- Widerstandsfähigkeit gegen Schweiß bei moderatem Sport
- Verwendung bei leichtem Regen ohne Risiko
- Ausschluss von Spülen unter dem Wasserhahn oder Schwimmen
Die Stabilität bei Bewegung ist zufriedenstellend, ohne Ohrhaken. Die Redaktion hat bei schnellen Spaziergängen am Meer in Vannes, auch bei starkem Seitenwind, keinen Haltverlust festgestellt.
Klangsignatur und Treue zur Harman-Kurve
Die Standard-Signatur der WF-1000XM6 weicht charakteristisch für Sony von der Harman-Zielkurve ab: ausgeprägter Sub-Bass-Boost zwischen 40 und 80 Hz (etwa +4 dB gegenüber dem Ziel), leicht zurückgenommene Mitten zwischen 800 Hz und 2 kHz sowie eine korrekt dosierte Höhenpräsenz, die übermäßige Zischlaute vermeidet. Dieses Profil gefällt Genres mit starker rhythmischer Komponente (Elektronik, Hip-Hop, Pop), führt jedoch bei klassischer Musik und akustischem Jazz zu einer wahrnehmbaren Färbung, bei der den Instrumentenkörpern die Dichte fehlt.
Die Klangbühne ist für ein In-Ear-Modell breit, mit klarer Trennung der Ebenen bei gut aufgebauten Stereomischungen. Die Tiefenstaffelung bleibt begrenzt, was dem In-Ear-Format eigen ist. Die bei hoher Lautstärke (85 dB SPL) wahrgenommene Verzerrung bleibt gering und wird nur bei sehr kurzen Transienten mit voller Leistung hörbar.
« In LDAC mit 990 kbps entfaltet sich die Basslinie mit dichter Textur und gut definiertem Sub-Bass ohne Überlagerung der Mitten. Die Stimme von Elizabeth Fraser nimmt eine stabile zentrale Position ein. Der Wechsel von LDAC zu AAC führt zu einer leichten, auf den Pausen zwischen den Gesangsphrasen wahrnehmbaren Dynamikkompression, ohne die Verständlichkeit zu beeinträchtigen. In LC3 nähert sich die Wiedergabe bei 24-Bit-Quellen dem LDAC an, mit reduzierter Verarbeitungslatenz. »
ANC: Gemessene Tiefe in drei Umgebungen
Die aktive Geräuschunterdrückung der WF-1000XM6 basiert auf einem adaptiven Algorithmus, der die Verarbeitung in Echtzeit an das Umgebungsgeräuschprofil anpasst. Die Redaktion hat Bewertungen in drei unterschiedlichen Kontexten durchgeführt, mit Messung des Umgebungsschallpegels am Referenzschallpegelmesser.
Metro Linie B Rennes (Rollgeräusch, 72-78 dB): Die Dämpfung ist bei tiefen Frequenzen bemerkenswert, das Rollgeräusch verschwindet nahezu vollständig. Der wahrnehmbare Rest liegt bei hohen transienten Geräuschen (Ansagen, Bremsenquietschen), wo die ANC etwa 8 bis 12 dB mehr durchlässt als bei tiefen Frequenzen.
Open Space (menschliche Stimmen, 58-64 dB): Dies ist das schwierigste Terrain für jede ANC. Die XM6 dämpfen den kontinuierlichen Hintergrundlärm effektiv, lassen jedoch nahe und deutliche Stimmen durch. Die geschätzte Dämpfung im Bereich von 500 Hz bis 2 kHz liegt bei etwa 15 bis 18 dB und übertrifft damit die Bose QC Ultra Earbuds 2 in diesem Register.
Langstreckenflugzeug (Kabinenlärm, 82-87 dB): Dies ist das Umfeld, in dem die Sony-ANC traditionell glänzt. Die XM6 setzen diese Reputation fort mit einer geschätzten Dämpfung des Turbinengebläselärms von 25 bis 30 dB, was das Musikhören bei moderater Lautstärke (65 dB SPL) angenehm macht.
Transparenz: Natürlichkeit und Verarbeitungslatenz
Der Transparenzmodus der WF-1000XM6 gibt die Umgebung mit einer leichten Färbung in den hohen Frequenzen wieder, die bei kurzen transienten Geräuschen wie Hupen oder SNCF-Ansagen wahrnehmbar ist. Der Effekt der Eigenstimmresonanz (die wahrgenommene Okklusion beim Sprechen mit eingesetzten Hörern) ist gut beherrscht und weniger ausgeprägt als bei den XM5.
Die Verarbeitungslatenz des Transparenzmodus wird auf 8-12 ms geschätzt, was im normalen Gespräch nicht wahrnehmbar bleibt. Beim urbanen Radfahren ist die Wiedergabe der Umgebungsgeräusche ausreichend natürlich, um sicher unterwegs zu sein, ohne den „übersteuerten Mikrofon“-Effekt, der bei manchen Konkurrenten um 200 € auftritt.
Der Vergleich mit den AirPods Pro 3 fällt bei diesem Kriterium zuungunsten der XM6 aus. Apple behält einen wahrnehmbaren Vorsprung bei der Natürlichkeit des Transparenzmodus, insbesondere bei der Wiedergabe von Transienten bei hohen Frequenzen (weibliche Stimmen, entfernte Becken). Der Unterschied ist für den täglichen Gebrauch nicht ausschlaggebend, aber messbar.
Anrufqualität in lauten Umgebungen
Die WF-1000XM6 verfügen über fünf Mikrofone pro Ohrhörer (drei für die Sprachaufnahme, zwei für das ANC-Feedback). Bei einem Anruf von einer belebten Straße mit gemessenen 74 dB ist die Rauschunterdrückung auf der Sendeseite bei kontinuierlichem Verkehrslärm wirksam. Der Gesprächspartner nimmt die Stimme mit angemessener Verständlichkeit wahr, ohne den dominierenden Umgebungsgeräuschhintergrund.
Zwei bei den Tests festgestellte Einschränkungen:
- Starker Seitenwind (über 30 km/h) erzeugt ein hörbares Restgeräusch auf der Seite des Gesprächspartners, das nicht durch die Verarbeitung gefiltert wird
- Hohe weibliche Stimmen in der nahen Umgebung (Gespräch in 1 Meter Entfernung) dringen teilweise durch die Mikrofonreduzierung
In ruhigen Innenräumen ist die Sprachaufnahmequalität sauber, mit einer leichten Dynamikkompression, die die Lautstärkevariationen der Stimme glättet. Bei Teams und FaceTime bleibt die wahrgenommene Latenz in Videogesprächen innerhalb normaler Grenzen (unter 150 ms Hin- und Rückweg), ohne nennenswerte Lippen-Sync-Verschiebung.
Tatsächliche Akkulaufzeit: Abweichung zwischen Ankündigung und Messung
Sony gibt 8 h mit ANC und 12 h ohne ANC an. Die Redaktion hat Messungen unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt: Lautstärke auf 75 dB SPL kalibriert, LDAC aktiviert, ANC im adaptiven Modus, Umgebungstemperatur 20°C.
Von Mute Zone gemessene Ergebnisse:
- ANC aktiviert, LDAC, 75 dB SPL: 7 h 55 min (leicht unter der Sony-Angabe, im üblichen Toleranzbereich)
- ANC deaktiviert, LDAC, 75 dB SPL: 11 h 42 min (18 min unter der Ankündigung)
- ANC aktiviert, AAC, 75 dB SPL: 8 h 31 min (36 min Gewinn gegenüber LDAC, konsistent mit dem Codec-Verbrauch)
Das Ladeetui liefert zwei weitere vollständige Ladezyklen bei aktiviertem ANC, für eine Gesamtlaufzeit von etwa 24 h. Die kabellose Ladefunktion fehlt bei diesem Modell und stellt einen Rückschritt gegenüber den Erwartungen im 300-€-Segment dar. Die kabelgebundene USB-C-Ladung von 0 auf 100 % dauert etwa 1 h 40 für die Ohrhörer allein.
Sony Headphones Connect Anwendung: nützlich oder überflüssig
Die Anwendung Sony Headphones Connect (Android und iOS) ist im Jahr 2026 stabil, mit Synchronisationszeiten von weniger als 3 Sekunden. Die Benutzeroberfläche wurde neu gestaltet: Die am häufigsten verwendeten Einstellungen (ANC-Stufe, EQ, Trageerkennung) sind mit zwei Tippvorgängen erreichbar.
Funktionen, die die Erfahrung wirklich verändern:
- Parametrischer 5-Band-EQ: ermöglicht die Korrektur des standardmäßigen Sub-Bass-Boosts, um sich einer neutralen Signatur anzunähern
- Speak-to-Chat: automatische Pause bei Spracherkennung, verbesserte Reaktionsfähigkeit gegenüber XM5 (Auslösung in ca. 0,8 s)
- DSEE Extreme: Upscaling komprimierter Dateien, wahrnehmbarer Effekt bei AAC 128 kbps, vernachlässigbar bei LDAC oder FLAC-Dateien
Funktionen mit geringem oder marginalem Nutzen:
- 360 Reality Audio: erfordert ein Abonnement und eine kompatible Quelle, in der Praxis wenig verfügbarer Inhalt
- Adaptive Sound Control basierend auf Standort: theoretisch nützlich, in der Praxis sind Profilübergänge manchmal um 30 bis 60 Sekunden verzögert
Der Multipoint funktioniert mit zwei Geräten gleichzeitig. Die automatische Umschaltung bei einem eingehenden Anruf auf dem zweiten Gerät ist funktionsfähig, führt jedoch zu einer Wiederverbindungsverzögerung von 2 bis 4 Sekunden, während der Audio von der Hauptquelle unterbrochen wird.

Direkter Vergleich: XM6, AirPods Pro 3, QC Ultra Earbuds 2
WF-1000XM6 vs AirPods Pro 3 vs Bose QC Ultra Earbuds 2
| Kriterium | Sony WF-1000XM6Getestet | Apple AirPods Pro 3 | Bose QC Ultra Earbuds 2 |
|---|---|---|---|
| ANC (Bassfrequenzen) | Ausgezeichnet, -25 bis -30 dB geschätzt | Sehr gut, -22 bis -26 dB geschätzt | Sehr gut, -20 bis -25 dB geschätzt |
| ANC (Stimmen, Mitten) | Gut, Rückstände bei nahen Stimmen | Gut, ähnliche Rückstände | Sehr gut, besser bei 500-2000 Hz |
| Transparenzmodus | Gut, leichte HF-Färbung | Referenz des Segments, sehr natürlich | Akzeptabel, Artefakte bei Transienten |
| Audio-Codecs | SBC, AAC, LDAC, LC3 | AAC, LC3 (H2) | SBC, AAC, aptX Adaptive |
| Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC | 7 h 55 min (gemessen) | 6 h 30 min (geschätzt) | 6 h (angekündigt) |
| Mikrofonqualität (Außenbereich) | Gut, begrenzt bei starkem Wind | Sehr gut, Apple-Verarbeitung | Gut, vergleichbar mit XM6 |
| Kabelloses Laden | Nein | Ja (MagSafe) | Ja (Qi) |
| Preis (2026) | 300 € | 299 € | 300 € |
Die Tabelle zeigt eine enge Positionierung zwischen den drei Modellen zu 300 €. Die WF-1000XM6 dominieren bei der Akkulaufzeit und den High-Resolution-Codecs (LDAC, LC3), was sie für mobile Audiophile unter Android überlegen macht. Die AirPods Pro 3 behalten ihren Vorsprung bei Transparenz und Mikrofonqualität, ein entscheidender Vorteil für Apple-Nutzer mit häufigen Anrufen. Die Bose QC Ultra Earbuds 2 zeichnen sich bei der Dämpfung von Stimmen in Open-Space-Umgebungen aus, ein Kriterium, das in allgemeinen Vergleichen oft unterschätzt wird.
Keines der drei Modelle dominiert alle Kriterien. Die Wahl erfolgt nach dem prioritären Nutzungsprofil, nicht nach einer globalen Rangordnung.
Der vollständige Test der AirPods Pro 3 steht auf Mute Zone zur Verfügung, um den Vergleich des Transparenzmodus und der Mikrofonqualität zu vertiefen.
Urteil bei 300 € : Für welches Profil im Jahr 2026
Die WF-1000XM6 stellen die am besten begründete Wahl für drei spezifische Profile dar:
- Der häufig reisende Android-Nutzer : LDAC 990 kbps, wirksame ANC im Flugzeug, Autonomie von über 7 h 30 mit aktiviertem ANC, Ladeetui, das die Gesamtlaufzeit verdoppelt
- Der mobile Audiophile : konfigurierbare Signatur über EQ, Unterstützung von LC3 für kompatible Quellen, geringe Verzerrung bei hoher Lautstärke
- Der Telearbeiter im Großraumbüro : reaktives adaptives ANC, funktionales Speak-to-Chat, Multipoint auf zwei Geräten betriebsbereit
Zwei Profile, für die eine Alternative zu 200 € ausreicht:
- Der ausschließliche Apple-Nutzer : die AirPods Pro 3 bieten eine bessere Systemintegration, eine überlegene Transparenz und die MagSafe-Ladung zum gleichen Preis
- Der nutzerzentrierte Anrufe im Großraumbüro : die Bose QC Ultra Earbuds 2 dämpfen menschliche Stimmen im Band 500-2000 Hz besser, was das wichtigste Kriterium bei Präsenzmeetings ist
Das Fehlen einer kabellosen Ladefunktion und das geringfügig höhere Gewicht gegenüber den XM5 sind die beiden objektiven Reibungspunkte bei 300 €. Sie stellen die Positionierung nicht in Frage, müssen jedoch in die Kaufentscheidung einbezogen werden.
« Bei diesem Titel mit langsamer Dynamik und allmählich verblassender Synthesizerfläche färbt der Sub-Bass der XM6 die Grundfrequenzen des E-Pianos leicht ein und führt eine im Originalmix nicht vorhandene Wärme ein. Durch Anpassung des EQ zur Reduzierung des 60-Hz-Bands um 2 dB wird die Wiedergabe deutlich originalgetreuer. Die weite Stereobühne des Titels wird gut wiedergegeben, mit klarer Links-Rechts-Trennung und stabiler Mittelachse. »
Die WF-1000XM6 festigen die Position von Sony bei der ANC-Tiefenfrequenz und ergänzen den bereits umfassenden Codec-Katalog um den LC3. Die gemessene Akkulaufzeit von 7 h 55 min bei aktiviertem ANC stimmt mit der Ankündigung überein, und der adaptive Modus ist der reaktivste, den die Redaktion bisher erlebt hat. Die Grenzen sind real: keine kabellose Ladefunktion, Transparenz unterhalb der AirPods Pro 3, windempfindliches Mikrofon. Bei 300 € rechtfertigt sich dieses Modell klar für den häufig reisenden Android-Nutzer und den mobilen Audiophilen. Für Apple-Nutzer oder Personen, die sich auf Anrufe im Großraumbüro konzentrieren, bietet die direkte Konkurrenz besser angepasste Argumente zum gleichen Preis.
Häufige Fragen
Sind die Sony WF-1000XM6 im Jahr 2026 mit dem LC3-Codec kompatibel?+
Ja, die WF-1000XM6 integrieren den Codec LC3 über Bluetooth 5.3 in ihren offiziellen Spezifikationen. Die Aktivierung erfolgt automatisch und kann nicht über die Anwendung Sony Headphones Connect erzwungen werden: sie erfordert ein mit Bluetooth LE Audio kompatibles Quellgerät. In der Praxis im Jahr 2026 aktivieren nur die Pixel 8 und Galaxy S25 LC3 standardmäßig unter den gängigen Android-Smartphones. Die wahrgenommene Qualität bei LC3 nähert sich dem verbesserten AAC bei 16-Bit-Quellen und dem LDAC bei 24-Bit-Quellen an, mit einer gegenüber dem LDAC reduzierten Verarbeitungslatenz.
Wie hoch ist die reale Akkulaufzeit der WF-1000XM6 bei gleichzeitig aktiviertem ANC und LDAC?+
Die Redaktion Mute Zone hat 7 h 55 min unter kontrollierten Bedingungen gemessen: LDAC aktiviert, ANC im adaptiven Modus, Lautstärke auf 75 dB SPL kalibriert, Umgebungstemperatur 20°C. Dieses Ergebnis liegt leicht unter den von Sony angekündigten 8 h, eine Abweichung, die den üblichen Herstellertoleranzen entspricht. Einige Dritttests erzielen höhere Werte (bis zu 9 h 41 min), jedoch bei niedrigerer Lautstärke und ohne gleichzeitigen LDAC-Betrieb. Die Gesamtlaufzeit mit dem Ladeetui erreicht ca. 24 h bei aktiviertem ANC.
Halten die WF-1000XM6 beim Sport besser im Ohr als die XM5?+
Die WF-1000XM6 wiegen 6,5 g pro Kopfhörer, gegenüber 5,9 g bei den XM5, also ein leicht vergrößertes Gehäusevolumen. Bei schnellem Gehen und leichtem Joggen bleibt der Halt dank der Memory-Foam-Aufsätze stabil, ohne Ohrhaken. Die Redaktion hat bei schnellen Geh-Sessions keinen Verbindungsabbruch festgestellt. Die Zertifizierung IPX4 deckt Schweiß und leichten Regen ab, schließt jedoch Eintauchen aus. Die AirPods Pro 3 bieten eine Stabilisierungsrippe, die bei weniger kompatiblen Ohrformen vorteilhaft sein kann.
Funktioniert das Multipoint der WF-1000XM6 ohne Unterbrechung bei einem eingehenden Anruf auf dem zweiten Gerät?+
Das Multipoint der WF-1000XM6 verwaltet zwei Geräte gleichzeitig. Die Umschaltung zum Gerät, das einen eingehenden Anruf sendet, erfolgt automatisch, führt jedoch zu einer Wiederverbindungsverzögerung von 2 bis 4 Sekunden, während der der Audio der Hauptquelle unterbrochen wird. Diese Verzögerung ist wahrnehmbar und kann im beruflichen Kontext störend sein. Hinweis: Multipoint beschränkt sich auf die Codecs SBC und AAC bei beiden gleichzeitigen Verbindungen, LDAC wird in der Dual-Quell-Konfiguration nicht aufrechterhalten.
Sollte man 2026 besser die Sony WF-1000XM6 oder die Bose QuietComfort Ultra Earbuds 2 kaufen?+
Die Wahl hängt vom prioritären Nutzungsprofil ab. Für ANC im Flugzeug dämpfen die WF-1000XM6 die tiefen Frequenzen des Turbinengebläses besser (25 bis 30 dB geschätzt). Für High-Resolution-Klangqualität verfügt Sony über LDAC 990 kbps, das bei Bose fehlt. Für die Dämpfung von Stimmen im Großraumbüro erzielen die Bose QC Ultra Earbuds 2 bessere Ergebnisse im Bereich 500 Hz bis 2 kHz gemäß den Messungen der Redaktion. Beide Modelle kosten 300 €: Sony setzt sich für den audiophilen Android-Reisenden durch, Bose für den Telearbeiter in einer stimmdichten Umgebung.
Ist der Transparenzmodus der WF-1000XM6 so natürlich wie der der AirPods Pro 3?+
Nein, und der Abstand bleibt 2026 messbar. Die WF-1000XM6 geben die Umgebung mit einer leichten Färbung in den hohen Frequenzen wieder, wahrnehmbar bei kurzen Transienten (Hupen, SNCF-Durchsagen). Die Verarbeitungslatenz wird auf 8 bis 12 ms geschätzt, in Gesprächen nicht wahrnehmbar. Der Okklusionseffekt auf die eigene Stimme ist besser beherrscht als bei den XM5. Die AirPods Pro 3 behalten einen wahrnehmbaren Vorsprung bei der Natürlichkeit der hohen Transienten, insbesondere bei weiblichen Stimmen und entfernten Geräuschen. Der Abstand ist in lauten Straßen stärker ausgeprägt als in ruhigen Büros.
Sony WF-1000XM6 mit einem anderen Modell vergleichen
Wählen Sie zwei bis vier In-Ear-Kopfhörer und vergleichen Sie ihre Spezifikationen in jeder Dimension: Audio, ANC, Laufzeit, Konnektivität, Verarbeitung. Keine Grenzen, keine versteckten Rankings.

