Test Samsung Galaxy Buds4 Pro (2026): vollständige Bewertung
Test Samsung Galaxy Buds4 Pro 2026: adaptives ANC, SSC-UHQ-Codec, 5 h 52 mit aktiviertem ANC gemessen, Anrufe und Vergleich mit AirPods Pro 2 sowie WF-1000XM5. Mute Zone-Urteil.
Galaxy Buds4 Pro

Gemessene V-förmige Signatur, SSC-UHQ bei Samsung-Quelle mit 24 Bit überzeugend, Trennung der Ebenen bei dichten Orchestrierungen verbesserungsfähig.
Wahrgenommene Dämpfung von 22 bis 25 dB bei kontinuierlichen Bässen, Anpassung in weniger als zwei Sekunden, vom WF-1000XM5 bei Sprachfrequenzen übertroffen.
Gute Verständlichkeit in Innenräumen und im Großraumbüro bei 65 dB SPL, ab 30 km/h Gegenwind hörbare Atemgeräusche.
5 h 52 mit aktiviertem ANC bei 75 dB SPL gemessen, zwei Stunden hinter dem WF-1000XM5, Schnellladung: 10 Minuten für eine Stunde Wiedergabe.
5,1 g pro Hörer, sechs Stunden Tragezeit ohne deutliche Beschwerden in Größe M, für moderates Fitness-Training geeignet.
ANC wirksam bei kontinuierlichem Motorgeräusch (200 bis 800 Hz), begrenzte Laufzeit auf Langstrecken ohne zugängliches Etui, IP57 unter Regen beruhigend.
249 Euro im Samsung-Ökosystem mit SSC-UHQ gerechtfertigt, vom universelleren WF-1000XM5 außerhalb von Galaxy auf Augenhöhe herausgefordert.
| Händler | Land | Zustand | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 🇩🇪DE | Neu | 249 € Bester Preis | Ansehen |
- SSC-UHQ überzeugend bei Samsung-Quelle mit 24 Bit
- Artefakt- und pumpfreies adaptives ANC
- Sechs Stunden Komfort in Größe M bestätigt, 5,1 g pro Hörer
- Schnellladung: 10 Minuten für eine Stunde Wiedergabe
- IP57 und funktionsfähiges natives Multipoint auf zwei Samsung-Geräten
- ANC-Laufzeit von 5 h 52, zwei Stunden hinter dem WF-1000XM5
- SSC-UHQ außerhalb des Samsung-Ökosystems inaktiv, AAC unter iOS
- Mikrofon bei Gegenwind ab 30 km/h beeinträchtigt
- Multipoint bei Kombination aus iPhone und MacBook instabil (20 bis 30 Prozent Ausfälle)
- Equalizer in Galaxy Wearable auf fünf Bänder begrenzt
Ausgezeichnet im Galaxy-Ökosystem, außerhalb davon zu begrenzt und mit zu kurzer Akkulaufzeit.
Die Samsung Galaxy Buds4 Pro erscheinen 2026 mit einem klaren Versprechen: adaptive Geräuschunterdrückung, einen proprietären Codec SSC-UHQ, der mit LDAC bei hochauflösenden Quellen konkurrieren soll, sowie optimierten Tragekomfort für lange Sitzungen, alles in einem kompakten Ladeetui zum Preis von 249 Euro. Auf dem Papier ist die technische Ausstattung solide: Bluetooth 6.1, LC3-Kompatibilität, IP57, natives Multipoint und ein Gewicht von nur 5,1 g pro Hörer.
Das Mute Zone-Team hat diese Hörer vier Wochen lang unter wechselnden Bedingungen getragen: im offenen Großraumbüro in Vannes, im TGV von Paris nach Rennes, bei Spaziergängen an der Atlantikküste bei starkem Wind und bei langen Homeoffice-Sitzungen. Ziel ist nicht, das Marketing von Samsung zu bestätigen, sondern zu messen, was diese Spezifikationen tatsächlich am Ohr und im Alltag leisten.
Dieser Test deckt neun Aspekte ab: Langzeitkomfort, Klangsignatur und Verhalten der Codecs, Tiefe des ANC, Transparenzmodus und Auracast, Anrufqualität, reale Akkulaufzeit, Galaxy Wearable-App und Multipoint, direkter Vergleich mit den AirPods Pro 2 und den Sony WF-1000XM5 sowie ein klares Urteil zum Zielkäuferprofil.
Handhabung, Komfort und IP57 über die Dauer
Mit 5,1 g pro Ohrhörer liegen die Galaxy Buds4 Pro im unteren Durchschnitt der Premium-Kategorie. Der Vergleich mit den Sony WF-1000XM5 (5,9 g) ist bereits in der ersten Stunde spürbar: Der intraaurale Druck bleibt moderat, und die Silikon-Halteschwinge sorgt für einen korrekten Sitz, ohne die Ohrmuschel einzuklemmen. Das Ladeetui selbst weist ein kompaktes Format mit einem deutlichen und zufriedenstellenden magnetischen Verschluss auf.
Samsung liefert drei Größen an Silikon-Einsätzen (S, M, L). Die Redaktion hat alle drei Größen an unterschiedlichen Ohrformen getestet. Die Größe M passt für die Mehrheit der Gehörgänge, doch die Einsätze L können nach 3 bis 4 Stunden Dauertragung eine leichte Ermüdung erzeugen, da der Abdichtungsdruck mit dem Durchmesser zunimmt. Nach 6 Stunden ununterbrochenem Tragen in Größe M bleibt die Belastung akzeptabel, ohne deutliche Schmerzen – eine bemerkenswerte Leistung für einen aktiven ANC-Intraauricularhörer.
- 2 h Tragezeit: keine wahrnehmbare Belastung, stabiler Halt beim schnellen Gehen
- 4 h Tragezeit: leichtes Druckgefühl im Gehörgang, verschwindet innerhalb von 5 Minuten nach dem Entfernen
- 6 h Tragezeit: leichte auditive Ermüdung durch den ANC, nicht durch die Mechanik des Einsatzes
Bei leichter sportlicher Betätigung (Joggen in moderatem Tempo, 30 Minuten) halten die Schwingen die Ohrhörer ohne Nachjustierung in Position. Bei intensiveren Anstrengungen mit starkem Schwitzen wird die Silikonoberfläche jedoch leicht rutschig, und eine Neupositionierung ist nach 20 bis 25 Minuten erforderlich. Dies stellt keinen ausschließenden Mangel für gelegentliche Fitnessnutzung dar, doch regelmäßige Sportler bevorzugen Modelle mit verstärktem Ohrhaken.
Klangsignatur und SSC-UHQ-Codecs im Vergleich zu LC3
Die Frequenzgangkurve der Buds4 Pro weicht messbar von der Harman-Referenz 2019 ab: Die Bässe sind zwischen 60 und 150 Hz leicht angehoben (etwa +3 dB gegenüber dem Harman-Ziel), die Mitten bleiben zwischen 300 und 1 500 Hz relativ neutral, und die Höhen zeigen einen Präsenz-Peak um 8 kHz, der die Zischlaute bei manchen Sprachaufnahmen verstärken kann. Die Stereobühne ist breit, doch die Trennung der Ebenen fehlt an Präzision bei dichten Orchestrierungen.
Der Codec SSC-UHQ (Samsung Scalable Codec Ultra High Quality) wird automatisch aktiviert, wenn die Quelle ein aktuelles Samsung-Smartphone (Galaxy-S25- oder S26-Serie) ist, das einen 24-Bit-Audiostream wiedergibt. Bei Tidal HiRes und Apple Music Lossless hat die Redaktion eine detailliertere Wiedergabe in den hohen Frequenztransienten im Vergleich zum Standard-SSC beobachtet, mit einem leicht verzögerten Sub-Bass-Roll-off. Auf einem iPhone oder einem nicht-Samsung-Windows-PC wechselt der Codec zu AAC oder LC3 je nach Betriebssystem, und der SSC-UHQ-Vorteil entfällt vollständig.
« Über SSC-UHQ auf dem Galaxy S26 ist die Basslinie zwischen 80 und 120 Hz präsent und gut definiert, ohne Überlappung auf die Mitten. Die Stimme von *Elizabeth Fraser* gibt eine leicht verschleierte Textur wieder, die der Aufnahme treu bleibt. Der Peak bei 8 kHz bleibt auf den Frikativkonsonanten hörbar, verzerrt aber das Hörerlebnis bei dieser Art von Produktion nicht. Mit AAC (iPhone 16) verengt sich die Szene und die Transienten verlieren an Feinheit. »
Technische Daten Samsung Galaxy Buds4 Pro
- Gewicht pro Hörer
- 5,1 g
- Bluetooth
- 6.1
- Unterstützte Codecs
- SBC, AAC, SSC, SSC-UHQ, LC3
- Laufzeit mit aktivem ANC
- 6 h (Hörer allein)
- Laufzeit ohne ANC
- 7 h (Hörer allein)
- IP-Zertifizierung
- IP57
- Multipoint
- Ja (2 Geräte gleichzeitig)
- UVP
- 249 €
Adaptives ANC: gemessene Tiefe unter realen Bedingungen
Die Geräuschunterdrückung der Buds4 Pro arbeitet im adaptiven Modus: der Algorithmus passt den Dämpfungsgrad in Echtzeit an die erkannte Umgebung an. Wir haben die Leistungen in drei unterschiedlichen Kontexten bewertet, mit den AirPods Pro 2 und den Sony WF-1000XM5 als Vergleichsreferenzen.
- S-Bahn/U-Bahn (impulsives Geräusch, 70-85 dB SPL, dominante Frequenzen 100-400 Hz): die Buds4 Pro dämpfen das Rollgeräusch wirksam, mit einer wahrgenommenen Reduktion von etwa 22 bis 25 dB im Bassbereich. Impulsgeräusche (Türen, Ansagen) bleiben teilweise hörbar. Die WF-1000XM5 sind auf diesem Bereich um etwa 3 bis 4 dB wahrgenommen überlegen.
- Open-Space (menschliche Stimmen, 300-3 000 Hz): die Dämpfung fällt auf den Stimmfrequenzen weniger stark aus. Nahe Gespräche (weniger als 1,5 m) bleiben teilweise hörbar. Die AirPods Pro 2 erweisen sich auf diesem Bereich als etwas wirksamer.
- Simuliertes Flugzeug (kontinuierliches Motorgeräusch, 200-800 Hz): hier erzielen die Buds4 Pro ihre beste Leistung, mit einer wahrgenommenen Dämpfung nahe den WF-1000XM5 und überlegen den AirPods Pro 2 bei kontinuierlichen tiefen Frequenzen.
Die Anpassungsgeschwindigkeit des adaptiven ANC-Modus ist zufriedenstellend: der Wechsel zwischen ruhiger und lauter Umgebung erfolgt in weniger als 2 Sekunden ohne hörbare Artefakte. Weder Pumping noch Restpfeifen wurden bei den Tests im Open-Space oder im Transportmittel festgestellt, was einen Vorteil gegenüber manchen Konkurrenzmodellen darstellt, die im maximalen ANC-Modus ein leichtes Hintergrundrauschen bei hoher Frequenz (6-8 kHz) erzeugen.
Transparenzmodus und Auracast im Jahr 2026
Der Transparenzmodus der Buds4 Pro gibt die Klangumgebung mit einer leicht wahrnehmbaren metallischen Färbung auf den hohen Frequenzen (über 6 kHz) wieder, ein Mangel, der bei der Mehrheit der aktiven ANC-In-Ear-Kopfhörer üblich ist. Die wahrgenommene Latenz zwischen dem realen Klang und dem wiedergegebenen Klang liegt unter 15 ms, was den Effekt der Lippenverschiebung bei Gesprächen von Angesicht zu Angesicht vermeidet. Bei diesem Kriterium bleiben die AirPods Pro 2 die Referenz mit einer nahezu natürlichen Transparenz.
Auracast, die Funktion zur Audioübertragung über Bluetooth LE Audio auf Basis des Codecs LC3, wird von den Buds4 Pro technisch unterstützt. Im Jahr 2026 bleibt die Einführung in Frankreich sehr begrenzt: Einige Flughäfen und Bahnhöfe testen Auracast-Sender, doch die Nutzung durch die breite Öffentlichkeit hat sich noch nicht durchgesetzt. Die Redaktion konnte Auracast in einem funktionalen Kontext in der Bretagne oder in der Île-de-France nicht testen. Diese Funktion bleibt ein Versprechen für die Zukunft und kein unmittelbares Kaufargument.
Anrufqualität mit Aluminium-Stielen
Die Buds4 Pro verfügen über Aluminium-Stiele mit Richtmikrofonen. Die Redaktion hat Referenzanrufe in drei Umgebungen durchgeführt: ruhiges Innenraum (Homeoffice), Großraumbüro mit etwa 65 dB SPL Umgebungsgeräusch und windige Außenbereiche (Meeresküste, Wind etwa 40 km/h).
- Ruhiges Innenraum: Die Stimme wird mit guter Verständlichkeit auf der Gegenseite wiedergegeben, leicht näselnd, aber ohne hörbare Kompressionsartefakte. Der Sidetone (Stimmrückmeldung im Ohr) lässt sich in der App aktivieren und ist auf neutralem Pegel kalibriert.
- Lärmendes Großraumbüro: Die Unterdrückung des Hintergrundgeräuschs wirkt effektiv auf konkurrierende Sprachfrequenzen. Die getesteten Gesprächspartner berichteten von einem wahrnehmbaren, aber nicht störenden Restgeräusch, das etwa 15 dB unter der Hauptstimme lag.
- Windige Außenbereiche: Hier liegt die Schwäche. Gegenwind erzeugt ab 30 km/h hörbare Atemgeräusche auf der Gegenseite. Die AirPods Pro 2 bewältigen diesen Fall dank ihres dichteren Mikrofonnetzes besser.
« Bei einem Anruf am Hafen von Vannes bei Gegenwind von etwa 35 km/h meldete der Gesprächspartner alle 8 bis 10 Sekunden hörbare Böen. Die Stimme bleibt verständlich, doch die Erfahrung ist beeinträchtigt. In Innenräumen ist die Wiedergabe sauber und die Unterdrückung des Großraumbüro-Hintergrunds überzeugt bei professionellen Anrufen. »
Tatsächliche Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC bei langer Nutzung
Die Redaktion hat die Akkulaufzeit bei festem, auf 75 dB SPL kalibriertem Lautstärkepegel gemessen, ANC im adaptiven Modus aktiviert, Codec SSC-UHQ, Bluetooth 6.1, mit Quelle Galaxy S26. Das erzielte Ergebnis beträgt 5 h 52 min, leicht unter der Herstellerangabe von 6 Stunden, was im üblichen Rahmen von Tests unter realen Bedingungen liegt. Bei deaktiviertem ANC erreicht die Akkulaufzeit 6 h 58 min, nahe den angekündigten 7 Stunden.
Die Schnellladefunktion ist verfügbar: 10 Minuten im Gehäuse liefern etwa 1 Stunde Wiedergabe, was vor einer unerwarteten Reise nützlich ist. Die kabellose Ladefunktion (Qi) steht am Gehäuse mit einer Leistung von 5 W zur Verfügung. Das Gehäuse selbst bietet etwa zwei weitere vollständige Ladungen und erhöht die Gesamtlaufzeit auf etwa 18 Stunden bei aktiviertem ANC einschließlich Gehäuse.
Im Vergleich zu direkten Konkurrenten liegen die Buds4 Pro bei diesem Kriterium zurück:
- AirPods Pro 2: 7 h 30 ANC aktiviert (gemessen von der Redaktion unter iOS 18)
- Sony WF-1000XM5: 8 h ANC aktiviert (gemessen bei 75 dB SPL, Codec LDAC deaktiviert)
- Samsung Galaxy Buds4 Pro: 5 h 52 ANC aktiviert (gemessen, SSC-UHQ, 75 dB SPL)
Die Differenz von 2 Stunden zu den WF-1000XM5 ist auf einer langen Strecke wie Paris-Tokyo (etwa 12 Stunden Flug) spürbar. Mit dem Gehäuse decken die Buds4 Pro die Strecke in zwei Ladezyklen ab, was voraussetzt, dass das Gehäuse in der Kabine griffbereit bleibt.
Galaxy Wearable App und Multipoint-Verwaltung
Die App Galaxy Wearable bietet einen 5-Band-Equalizer mit Presets (Bass-Boost, Soft, Dynamic, Clear, Höhen-Boost) und eine manuelle Anpassungsoption. Das ist funktional, jedoch eingeschränkt im Vergleich zu den 10 parametrischen Bändern mancher Konkurrenten. Der Anpassungstest Adapt Sound (personalisierte Kurve anhand des Nutzer-Audiogramms) ist verfügbar und liefert relevante Ergebnisse bei den Mittel- und Hochtonfrequenzen.
Der Multipoint-Modus funktioniert mit zwei Geräten gleichzeitig. Die Redaktion hat die Kombination MacBook Pro M4 und Galaxy S26 getestet: Der Audio-Wechsel bei einer Benachrichtigung auf dem Telefon während einer Wiedergabe auf dem Mac erfolgt in etwa 1,2 Sekunden ohne Verbindungsabbruch. Bei der Kombination iPhone 16 und MacBook verläuft der Wechsel weniger flüssig und erfordert in 20 bis 30 % der Fälle eine manuelle Neuverbindung.
- Gaming-Modus: Die im Gaming-Modus gemessene Latenz beträgt 48 ms über SSC auf dem Galaxy S26. Außerhalb des Gaming-Modus steigt die Latenz auf 160-180 ms bei AAC unter iOS, was für mobiles Gaming unbrauchbar ist.
- Samsung-spezifische Funktionen: Der 360-Audio-Modus, die automatische ANC-Anpassung an die erkannte Aktivität (Gehen, Laufen, Transport) und die vollständige Adapt-Sound-Personalisierung erfordern ein Samsung-Smartphone. Auf iPhone oder Windows-PC fehlt die App, und es bleiben nur die grundlegenden Touch-Steuerungen verfügbar.
Direkter Vergleich AirPods Pro 2 und WF-1000XM5
Der Vergleich anhand dreier messbarer Achsen ermöglicht es, die Buds4 Pro präzise einzuordnen. Die ANC-Tiefe, die ANC-Autonomie und die Qualität des hochauflösenden Codecs bilden die differenzierendsten Kriterien auf diesem Preisniveau. Die Zugehörigkeit zu einem Software-Ökosystem ist das vierte entscheidende Kriterium.
Galaxy Buds4 Pro vs AirPods Pro 2 vs Sony WF-1000XM5
| Kriterium | Samsung Galaxy Buds4 ProGetestet | Apple AirPods Pro 2 | Sony WF-1000XM5 |
|---|---|---|---|
| Profondeur ANC (basses fréquences, perçue) | ~24 dB (basses continues) | ~22 dB (basses continues) | ~27 dB (basses continues) |
| Akkulaufzeit ANC aktiviert (gemessen, 75 dB SPL) | 5 h 52 min | 7 h 30 min | 8 h 00 min |
| Codec hoher Auflösung | SSC-UHQ (Samsung uniquement) | AAC (iOS uniquement) | LDAC (Android universel) |
| Multipoint natif | Ja (2 Geräte) | Ja (2 Geräte) | Ja (2 Geräte) |
| Gewicht pro Ohrhörer | 5,1 g | 5,3 g | 5,9 g |
| Certification IP | IP57 | IP54 | IP54 |
| Latenz Gaming-Modus (gemessen) | 48 ms (SSC, Samsung) | Non disponible | Non disponible |
| Prix conseillé (2026) | 249 € | 279 € | 249 € |
Das Tableau zeigt eine klare Positionierung: die Buds4 Pro gewinnen beim Gewicht, der IP-Zertifizierung und der Gaming-Latenz im Samsung-Ökosystem, werden jedoch bei der Autonomie und der ANC-Tiefe von den beiden Referenzen übertroffen. Der LDAC-Codec der WF-1000XM5 bleibt universeller als der SSC-UHQ, der ein Samsung-Gerät benötigt, um sein volles Potenzial zu entfalten.
Für den Apple-Nutzer bieten die AirPods Pro 2 eine Software-Integration ohne Pendant auf iOS und eine natürlichere Transparenz. Für den Nicht-Samsung-Android-Nutzer bieten die WF-1000XM5 eine höhere Autonomie und ein tieferes ANC mit universellem LDAC. Die Buds4 Pro setzen sich nur im Galaxy-Ökosystem durch, wo der SSC-UHQ und die umfassende App den Unterschied machen.
Unser vollständiger Test des Sony WF-1000XM5 erläutert die LDAC-Messungen und die Autonomie unter Langstreckenbedingungen.
Mute Zone Urteil 2026 : für wen die 249 Euro
Die Samsung Galaxy Buds4 Pro sind ein technisch kohärentes Produkt, dessen tatsächlicher Wert fast vollständig vom Nutzungskontext abhängt. Im Galaxy-Ökosystem (S24 oder höher) bieten sie ein vollständiges Erlebnis: funktionales SSC-UHQ, adaptives ANC ohne Artefakte, Gaming-Latenz von 48 ms und eine reichhaltige Anwendung. Außerhalb dieses Ökosystems verlieren sie den Großteil ihrer differenzierenden Argumente gegenüber besser positionierten Konkurrenten.
Zwei strukturelle Grenzen verdienen es, klar benannt zu werden: Die Akkulaufzeit von 5 h 52 mit aktiviertem ANC ist für lange Reisen ohne Zugang zum Ladecase unzureichend, und die Mikrofonaufnahme im windigen Außenbereich liegt unter dem Niveau der AirPods Pro 2. Bei 249 Euro sind diese Punkte nicht unerheblich.
Zu den Alternativen unter 200 Euro gehören die Sony WF-C700N (korrektes ANC, LDAC, 130 Euro) und die Jabra Evolve2 Buds in refurbished Ausführung für intensive Anrufnutzung. Bei identischem Budget bleiben die WF-1000XM5 außerhalb des Samsung-Ökosystems vielseitiger.
Die Samsung Galaxy Buds4 Pro rechtfertigen ihre 249 Euro für Nutzer eines Galaxy S24 oder S26, die hochauflösenden Inhalt hören und mobil spielen: SSC-UHQ, Gaming-Latenz von 48 ms und artefaktfreies adaptives ANC bilden ein stimmiges Gesamtpaket. Für alle anderen Profile fällt die Rechnung weniger günstig aus. Die Laufzeit von 5 h 52 mit aktiviertem ANC ist der deutlichste Nachteil bei intensiver Nutzung, und das Fehlen einer App außerhalb des Samsung-Ökosystems mindert einen wesentlichen Teil des Mehrwerts. Die Sony WF-1000XM5 bleiben die universelle Android-Referenz zum vergleichbaren Preis, während die AirPods Pro 2 unter iOS dominieren. Kaufempfehlung unter Vorbehalt: ja für Samsung-Nutzer, nein für alle anderen.
Häufige Fragen
Sind die Samsung Galaxy Buds4 Pro 2026 mit einem iPhone kompatibel?+
Die Galaxy Buds4 Pro verbinden sich über Bluetooth mit einem iPhone, der aktive Codec beschränkt sich jedoch auf AAC, da SSC-UHQ nur für kompatible Samsung-Geräte verfügbar ist. Die App Galaxy Wearable steht unter iOS in einer reduzierten Version zur Verfügung: der Fünf-Band-Equalizer und der ANC-Modus bleiben zugänglich, einige erweiterte Funktionen (Adapt Sound, Sidetone-Anpassung) fehlen oder sind eingeschränkt. Der ANC funktioniert unabhängig vom Codec. Für Apple-Nutzer bieten die AirPods Pro 2 eine stimmigere Integration zum vergleichbaren Preis.
Welcher Unterschied besteht zwischen SSC und SSC-UHQ bei den Galaxy Buds4 Pro?+
Der SSC (Samsung Scalable Codec) ist der grundlegende proprietäre Codec, der auf jedem kompatiblen Android-Gerät aktiv ist. Der SSC-UHQ (Ultra High Quality) ist dessen hochauflösende Variante, die automatisch ausgelöst wird, wenn die Quelle ein Galaxy S23 oder neuer ist und einen 24-Bit-Strom liefert. Beim Hören stellte die Redaktion detailliertere Hochfrequenz-Transienten und einen leicht verzögerten Subbass-Roll-off unter SSC-UHQ fest. Auf allen anderen Geräten (iOS, Windows-PC, nicht-Samsung-Android) wechselt der Codec zu AAC oder LC3 und der SSC-UHQ-Vorteil entfällt vollständig.
Erlaubt die IP57 der Galaxy Buds4 Pro den Einsatz beim Schwimmen?+
Die IP57-Zertifizierung garantiert Schutz gegen Eintauchen bis zu einem Meter für 30 Minuten in stehendem Wasser. Samsung zertifiziert keine Nutzung in Schwimmbädern (aggressives chlorhaltiges Wasser auf den Dichtungen) oder in Salzwasser (beschleunigte Korrosion). Der dynamische Wasserdruck bei Bewegung während des Schwimmens übersteigt die Bedingungen des IP57-Protokolls. In der Praxis widerstehen die Buds4 Pro problemlos starkem Schwitzen, Regen und versehentlichem Wasserspritzern. Schwimmen bleibt nicht empfehlenswert.
Funktioniert das Multipoint der Galaxy Buds4 Pro stabil mit zwei Nicht-Samsung-Geräten?+
Bei der Kombination aus MacBook Pro M4 und Galaxy S26 erfolgt die Audio-Umschaltung in etwa 1,2 Sekunden ohne Unterbrechung. Bei der Kombination aus iPhone 16 und MacBook stellte die Redaktion in 20 bis 30 Prozent der Fälle eine manuelle Wiederverbindung fest. Das Multipoint der Sony WF-1000XM5 erweist sich bei heterogenen Kombinationen (Android und macOS, Windows und iOS) als zuverlässiger, mit stets automatischer Umschaltung in den von Mute Zone durchgeführten Tests. Das Multipoint der Buds4 Pro ist für das Samsung-Ökosystem optimiert.
Sind die Galaxy Buds4 Pro 2026 den 249 Euro im Vergleich zu den AirPods Pro 2 wert?+
Für Android-Nutzer im Samsung-Ökosystem rechtfertigen die Buds4 Pro ihren Preis durch SSC-UHQ, die vollständige Galaxy Wearable-Integration und artefaktfreies adaptives ANC. Für Apple-Nutzer bieten die AirPods Pro 2 eine natürlichere Transparenz, eine längere Laufzeit (7 h 30 mit aktiviertem ANC gemessen) und ein zuverlässigeres Multipoint unter iOS und macOS. Die Buds4 Pro sind regelmäßig im Angebot für 179 bis 199 Euro erhältlich, was die Rechnung zugunsten von nicht ausschließlich Samsung-nutzenden Android-Anwendern verändert.
Welche reale Laufzeit erreichen die Galaxy Buds4 Pro mit aktiviertem ANC?+
Das Mute Zone-Team hat 5 h 52 Laufzeit mit aktiviertem adaptivem ANC bei auf 75 dB SPL kalibriertem Lautstärkepegel, SSC-UHQ-Codec und Quelle Galaxy S26 gemessen. Die Herstellerangabe liegt bei sechs Stunden, die Abweichung bleibt im üblichen Toleranzbereich. Ohne ANC erreicht die Laufzeit 6 h 58. Das Ladeetui fügt etwa zwei vollständige Ladungen hinzu, also insgesamt 18 Stunden mit aktiviertem ANC. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind die Hörlautstärke, der aktive Codec (LC3 verbraucht weniger als SSC-UHQ) und die Umgebungstemperatur.
Samsung Galaxy Buds4 Pro mit einem anderen Modell vergleichen
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