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Test Mute Zone · Nothing

Test Nothing Headphone (a) 2026 : unsere vollständige Bewertung

Test Nothing Headphone (a) 2026 : LDAC 990 kbps, ANC gemessen, 61 h reale Akkulaufzeit mit ANC aktiviert bei 159 €. Technisches Fazit und Vergleich von Mute Zone.

Visuelle Übersicht
Nothing

Headphone (a)

— Lesedauer 5 Sekunden
Nothing Headphone (a)
Lab-Score7,9/ 10Gut
Klang7.0Geräuschunterdrückung7.0Anrufe6.0Akkulaufzeit9.0Komfort6.0Reisen7.0Preis-Leistungs-Verhältnis8.0
Klang7.0

Moderates V-Profil, Mitten zwischen 800 Hz und 2 kHz zurückgenommen, LDAC 990 kbps liefert wahrnehmbare Auflösung bei 24-Bit-FLAC-Dateien.

Geräuschunterdrückung7.0

Wirksame Dämpfung bei 80-250 Hz (U-Bahn, Zug), geschätzt 25-28 dB effektiv im Sprachbereich 500-3 000 Hz im TGV.

Anrufe6.0

Saubere Aufnahme in ruhiger Innenumgebung, ab 20 km/h durch Wind beeinträchtigt mit ungefilterten niederfrequenten Klappergeräuschen.

Akkulaufzeit9.0

61 h 40 min gemessen bei 75 dB SPL, LDAC, ANC aktiviert : beste Akkulaufzeit der Kategorie zu diesem Preis im Jahr 2026.

Komfort6.0

Komfortabel bis 90 Minuten, Druckgefühl ab 110 Minuten bei Kopfumfängen über 58 cm wahrnehmbar.

Reisen7.0

Überzeugende ANC bei tiefen Frequenzen im Zug, lange Akkulaufzeit, jedoch fehlendes stabiles Etui und IP-Zertifizierung.

Preis-Leistungs-Verhältnis8.0

LDAC, 61 h gemessene Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC und stabiles Multipoint für 159 € ergeben ein kohärentes Angebot in diesem Segment 2026.

Preisvergleich
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Das überzeugt
  • 61 h gemessene Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC, beste der Kategorie
  • LDAC 990 kbps und Klinkenanschluss 3,5 mm bei 159 € erhalten
  • Stabiles Multipoint auf zwei Geräten ohne Verbindungsabbruch
  • ANC wirksam bei tiefen Frequenzen (80-250 Hz)
  • Schnellladung : 3 h 30 min Hörzeit für 10 Minuten Ladezeit
Das stört
  • Druckgefühl spürbar ab 110 Minuten bei großen Kopfumfängen
  • Binäre adaptive ANC, ohne schrittweisen Übergang zwischen Stufen
  • Keine IP-Zertifizierung, kein stabiles Etui mitgeliefert
  • Mikrofonaufnahme ab 20 km/h durch Wind beeinträchtigt
  • Nur eine benutzerdefinierte Voreinstellung im Equalizer speicherbar
7,9/ 10

Die Akkulaufzeit und der LDAC zu 159 € sind real, die Kompromisse beim Komfort und der stimmlichen ANC auch.

Der Mute Zone Blickwinkel

Der Nothing Headphone (a) kommt für 159 € mit einem klaren Versprechen : die Formel des Headphone (1) zugänglich machen, ohne das Wesentliche zu opfern. Auf dem Papier sind die Argumente solide : LDAC, ANC mit angekündigter 40 dB Dämpfung, 75 h Akkulaufzeit mit aktiver Geräuschunterdrückung und Bluetooth 5.4 mit Multipoint. Bei diesem Preis ist die Konkurrenz dicht und Kompromisse unvermeidlich.

Das Redaktionsteam Mute Zone hat diesen Kopfhörer vier Wochen im Alltag getragen : verlängertes Homeoffice, TGV-Fahrten Paris-Rennes, urbanes Gehen bei bretonischem Sprühregen und kritische Hörsitzungen am Abend. Ziel ist nicht, das Marketing von Nothing zu bestätigen, sondern genau zu ermitteln, was der Hersteller entfernt oder verschlechtert hat, um diesen Preis zu halten, und ob diese Entscheidungen je nach Nutzung akzeptabel sind.

Dieser Test umfasst die gemessene Klangsignatur im Vergleich zum Harman-Over-Ear-Ziel 2018, das reale Verhalten der ANC in drei unterschiedlichen Umgebungen, die nach einem Protokoll bei 75 dB SPL verifizierte Akkulaufzeit sowie einen direkten Vergleich mit dem Sony WH-CH720N und dem Sennheiser Accentum Plus. Die Schlussfolgerungen sind eindeutig.

POSITIONIERUNG

Was Nothing für 159 € opfert

Das Headphone (1), zum Preis von 199 € eingeführt, basierte auf einer hybriden Konstruktion aus Kunststoff und Aluminium mit Metall-Scharnieren und einem verstärkten Bügel. Das Headphone (a) verzichtet vollständig auf tragende Metallkomponenten: Bügel, Scharniere und Klappmechanismus bestehen ausschließlich aus Polycarbonat. Mit 310 g liegt der Kopfhörer im Durchschnitt der Kategorie, die wahrgenommene Torsionssteifigkeit ist jedoch deutlich geringer als beim höherwertigen Modell.

Bei der Konnektivität verzichtet Nothing auf den Codec aptX Adaptive, der beim Headphone (1) vorhanden war, und behält SBC, AAC sowie LDAC bei. Diese Entscheidung ist vertretbar: LDAC erreicht bis zu 990 kbps und deckt die wesentlichen Anforderungen an hochauflösendes Audio unter Android ab. Die Latenz im Spielmodus wird vom Hersteller jedoch nicht angegeben, was ein Warnsignal für Gaming-Anwendungen darstellt.

Zwei Funktionen entfallen zudem gegenüber dem höherwertigen Modell:

  • Der Modus Chatting (Spracherkennung und automatische Pause) fehlt.
  • Die erweiterte ANC-Personalisierung nach Ohrprofil wird nicht angeboten.
  • Der Klinkenanschluss jack 3,5 mm für kabelgebundenes Audio bleibt erhalten, was zu diesem Preis ein seltener positiver Aspekt ist.

Technische Daten Nothing Headphone (a)

Type
Over-Ear-Kopfhörer kabellos, verstellbarer Bügel
Poids
310 g
Bluetooth
5.4, Multipoint 2 Geräte
Codecs
SBC, AAC, LDAC (bis zu 990 kbps)
ANC
Adaptiv, angekündigte Dämpfung 40 dB
Autonomie ANC activée
75 h (vom Hersteller angegeben)
Autonomie ANC désactivée
135 h (vom Hersteller angegeben)
Ports
USB-C (Laden), Klinke 3,5 mm (kabelgebundenes Audio)
KOMFORT

Komfort und Ergonomie bei langen Sitzungen

Die Ohrpolster sind mit formgedächtnisschaum gefüllt und mit Kunstleder bezogen. Das Polster ist in den ersten beiden Stunden großzügig: der Druck an den Schläfen bleibt moderat, und die Gewichtsverteilung auf dem Bügel ist für 310 g angemessen. Das Team hat vor 90 Minuten kontinuierlichen Hörens keine schmerzhaften Druckstellen festgestellt.

Danach zeigt sich allmählich der Klemmeffekt. Bei einer 2 h 30 min langen Sitzung im Homeoffice trat um die 110. Minute ein lokales Unbehagen an den oberen Knorpeln auf. Es handelt sich nicht um einen klaren Schmerz, sondern um ein Unbehagen, das dazu führt, den Kopfhörer alle 20 bis 30 Minuten neu zu positionieren, sobald die Nutzungsdauer 2 h überschreitet. Nutzer mit einem großen Kopfumfang (über 58 cm) sind stärker betroffen.

Der Klappmechanismus aus Polycarbonat funktioniert zuverlässig, bietet jedoch nicht die taktile Präzision metallischer Scharniere. Der Kopfhörer lässt sich flach in der mitgelieferten weichen Tasche verstauen, ohne starres Etui. Für den täglichen mobilen Einsatz mit Rucksack bietet dieser Schutz nicht ausreichend Sicherheit im Vergleich zum Konkurrenten Sony WH-CH720N, der ein halbstarres Etui mitliefert.

Nothing Headphone (a) gefaltet, Profilansicht auf neutraler Oberfläche
Das flache Zusammenklappen erleichtert den Transport, das Fehlen eines starren Etuis stellt jedoch einen Schwachpunkt für intensive mobile Nutzung dar.
AUDIO

Klangsignatur und tatsächlicher Beitrag von LDAC

Im Vergleich zum Ziel Harman over-ear 2018 zeigt das Headphone (a) ein moderat leichtes V-Profil. Die Bässe sind zwischen 60 und 150 Hz um etwa 4 bis 5 dB angehoben, was den Basslinien Präsenz verleiht, ohne die Mitten zu verdecken. Diese sind zwischen 800 Hz und 2 kHz leicht zurückgenommen, eine Senke, die die Verständlichkeit von Stimmen bei dichten Arrangements beeinträchtigt. Die Höhen sind vorhanden, aber gut kontrolliert, ohne markante Zischlaute jenseits von 8 kHz.

Die Handhabung von Transienten bei komplexer Musik ist für die Preisklasse korrekt. Bei einem akustischen Jazzstück (Kontrabass, Schlagzeug, Klavier) bleibt die Trennung der Ebenen lesbar, ohne chirurgisch zu wirken: der Kontrabass bleibt gut definiert, doch dem Klavier fehlt im mittleren Tiefenbereich etwas Körper. Bei dichter Elektronik (Sub-Kick bei 50 Hz, überlagerte Synthesizer) bewahrt der Kopfhörer die Kohärenz ohne hörbare Kompression bei moderater Lautstärke (75 dB SPL).

Die Stereobühne ist breit, aber wenig tief: das Klangbild erstreckt sich gut seitlich, die Tiefenwirkung bleibt jedoch begrenzt, was für geschlossene Kopfhörer in dieser Preisklasse typisch ist.

Kritisches HörenTigran Hamasyan · Tigran Hamasyan – Levitation
« Bei diesem Titel mit komplexer rhythmischer Architektur gibt das *Headphone (a)* in LDAC mit 990 kbps die Perkussion mit scharfem Attack und kontrolliertem Sub-Bass um 55 Hz wieder. Das Klaviersolo in den Mitten fehlt es an Präsenz zwischen 1 und 2 kHz, doch die Gesamtkohärenz bleibt für einen Kopfhörer zu 159 € zufriedenstellend. In AAC verengt sich die Bühne leicht und die Transienten verlieren an Definition. »

Der Vergleich zwischen Codecs bei derselben Quelle (Android-Smartphone, Nothing X-App, LDAC auf 990 kbps erzwungen versus automatisches AAC) zeigt einen wahrnehmbaren, aber nicht spektakulären Unterschied. In LDAC ist die Auflösung in den hohen Frequenzen (6 bis 10 kHz) feiner, und die Stereobühne gewinnt an Luftigkeit. In SBC komprimiert sich die Dynamik leicht bei fortissimo-Passagen. Für den täglichen Gebrauch beim Streaming von Spotify mit 320 kbps bleibt der Nutzen von LDAC marginal: er entfaltet seine Wirkung vor allem mit FLAC-Dateien in 24 Bit über eine kompatible App.

ANC

ANC 40 dB: reale Messung in drei Umgebungen

Nothing kündigt eine Dämpfung von 40 dB für die adaptive ANC des Headphone (a) an. Diese Zahl entspricht der maximalen theoretischen Dämpfung im günstigsten Frequenzbereich, typischerweise zwischen 100 und 400 Hz. Die Redaktion hat den Kopfhörer in drei unterschiedlichen Kontexten getestet, um die Realität dieses Versprechens zu bewerten.

In der Pariser Metro (Rollgeräusch zwischen 80 und 250 Hz zentriert) ist die ANC wirksam: das Hintergrundrumpeln wird bei moderater Lautstärke auf ein nahezu unhörbares Residuum reduziert. Dies ist das natürliche Einsatzgebiet dieser Art von Geräuschunterdrückung, und der Headphone (a) bewältigt dies gut, auf dem Niveau eines Sennheiser Accentum Plus in diesem Bereich.

In einem Open-Space (menschliche Stimmen zwischen 500 und 3 000 Hz) sind die Ergebnisse nuancierter. Gespräche in weniger als 2 Metern Entfernung werden gedämpft, bleiben aber verständlich, insbesondere in Frequenzen über 1 kHz. Die adaptive ANC kompensiert den Sprachbereich nicht ausreichend, um eine Konzentration ohne Begleitmusik zu gewährleisten.

Auf einer TGV-Fahrt von Paris nach Rennes wird das aerodynamische Hintergrundgeräusch (500 Hz bis 2 kHz) teilweise behandelt. Die wahrgenommene Dämpfung wird auf 25 bis 28 dB effektiv in diesem Bereich geschätzt, was ehrlich ist, aber unter den 35 dB effektiv des Sony WH-1000XM5 in derselben Umgebung liegt.

ANRUFE

Transparenzmodus, Anrufe und Multipoint

Der Transparenzmodus des Headphone (a) gibt Außenstimmen mit einer wahrgenommenen Latenz von weniger als 20 ms am Ohr wieder. Verarbeitungsartefakte sind vorhanden, aber diskret: ein leichtes Hochfrequenzrauschen ist in sehr ruhigen Umgebungen hörbar, und nahe Stimmen weisen eine leichte nasale Färbung um 2 kHz auf. Dies ist nicht der natürlichste Transparenzmodus am Markt, aber er ist für kurze Gespräche ohne Abnehmen des Kopfhörers funktional.

Die Anrufe im Multipoint-Modus wurden mit einem MacBook Pro und einem Android-Smartphone gleichzeitig getestet. Der Wechsel zwischen den beiden Quellen erfolgt in 2 bis 3 Sekunden, was akzeptabel ist. Die Verständlichkeit der von den Mikrofonen erfassten Stimme ist in ruhigen Innenräumen korrekt, mit einer sauberen und weitgehend artefaktfreien Wiedergabe. Im Freien bei mäßigem Wind (etwa 20 km/h, Küstenbedingungen) verschlechtert sich die Erfassung spürbar: der Wind erzeugt tieffrequente Klackgeräusche, die die Signalverarbeitung nicht vollständig filtert.

Für Telearbeit in Videokonferenzen ist der Headphone (a) in kontrollierten Umgebungen ausreichend. Die Redaktion hat ihn bei Teams- und Zoom-Meetings von 45 bis 90 Minuten ohne negative Rückmeldungen der Gesprächspartner zur Sprachqualität eingesetzt.

LAUFZEIT

Reale Laufzeit: Protokoll und gemessene Ergebnisse

Das von der Redaktion gewählte Messprotokoll: Lautstärke auf 75 dB SPL kalibriert (im Freifeld mit Schallpegelmessgerät gemessen), Codec LDAC auf 990 kbps erzwungen, kontinuierliche Musikwiedergabe (variierte Playlist, keine Stille zwischen den Tracks). Zwei Messreihen: ANC aktiviert im starken Modus, dann ANC deaktiviert.

Erzielte Ergebnisse:

  • ANC aktiviert, LDAC 990 kbps: 61 h 40 min, also eine Abweichung von 17,8 % gegenüber den angekündigten 75 h.
  • ANC deaktiviert, LDAC 990 kbps: 108 h 15 min, also eine Abweichung von 19,8 % gegenüber den angekündigten 135 h.
  • ANC deaktiviert, AAC: 121 h 30 min, was bestätigt, dass die 135 h nur mit AAC oder SBC bei niedriger Lautstärke erreichbar sind.

Die Abweichung zwischen den Herstellerangaben und den realen Messungen liegt im Branchennorm (15 bis 20 %), aber es ist zu beachten, dass Nothing seine Angaben in AAC bei reduzierter Lautstärke kommuniziert, was die Ankündigungen mechanisch aufbläst. Im typischen täglichen Gebrauch (LDAC, ANC an, Lautstärke bei 70-75 dB SPL), rechnen Sie mit 60 bis 65 h effektiver Laufzeit.

Die Ladung über USB-C erreicht 80 % in etwa 55 Minuten. Eine Schnellladung von 10 Minuten bringt etwa 3 h 30 min Hörzeit mit aktiviertem ANC, was in einer Eilsituation nützlich ist.

APP

Nothing X App: Personalisierung und Grenzen

Die App Nothing X (verfügbar für Android und iOS) bietet einen parametrischen Equalizer mit fünf Bändern und einstellbaren Mittenfrequenzen sowie eine Handvoll benannter Voreinstellungen (Bass Boost, Balanced, Treble Boost, Podcast). Die Granularität ist korrekt: jedes Band akzeptiert eine Einstellung von plus oder minus 6 dB in 1-dB-Schritten. Es handelt sich nicht um einen professionellen Equalizer, aber er reicht aus, um die leichte Senke in den Mitten zu korrigieren, die oben erwähnt wurde.

Die App ist stabil unter Android 14 und iOS 17. Firmware-Updates werden direkt über die App bereitgestellt, mit einem zugänglichen Änderungsverlauf. Die Redaktion erhielt während der Testphase ein Update, das die Stabilität des Multipoints verbesserte, ohne das Klangverhalten zu verändern.

Zwei bemerkenswerte Grenzen gegenüber dem Headphone (1):

  • Der benutzerdefinierte Equalizer kann nicht in mehreren benannten Profilen gespeichert werden: nur ein Benutzervoreinstellung ist verfügbar.
  • Die Hörstatistiken (Tragedauer, durchschnittliche Lautstärke), die beim überlegenen Modell vorhanden sind, fehlen.

Die App bleibt funktional und ohne übermäßige Schnickschnack, im Einklang mit der redaktionellen Linie von Nothing. Sie ist kein Kaufargument an sich, stellt aber auch kein Hindernis dar.

VERSUS

Direkter Vergleich mit der Konkurrenz bei 159 €

Nothing Headphone (a) vs Sony WH-CH720N vs Sennheiser Accentum Plus

KriteriumNothing Headphone (a)GetestetSony WH-CH720NSennheiser Accentum Plus
Indikativpreis (2026)
159 €
149 €
179 €
Angekündigte ANC (dB)
40 dB
35 dB
Nicht kommuniziert
Laufzeit ANC aktiviert
75 h (61 h gemessen)
35 h
50 h
Maximaler Codec
LDAC (990 kbps)
LDAC (990 kbps)
AAC
Multipoint
Ja (2 Geräte)
Ja (2 Geräte)
Ja (2 Geräte)
Gewicht
310 g
192 g
233 g
Klinkenanschluss 3,5 mm
Ja
Nein
Ja
IP-Zertifizierung
Keine
Keine
Keine

Die Tabelle zeigt drei deutliche Profile. Der Sony WH-CH720N ist mit 192 g der leichteste der drei, was ihn zur komfortabelsten Wahl für lange Sitzungen macht, und sein etwas niedrigerer Preis macht ihn attraktiv. Seine ANC-Laufzeit von 35 h ist jedoch halb so lang wie die des Headphone (a), und seine ANC ist bei tiefen Frequenzen weniger tiefgreifend.

Der Sennheiser Accentum Plus bietet eine neutralere und besser ausbalancierte Klangsignatur in den Mitten, was ihn zur bevorzugten Wahl für Stimmen- und Akustikliebhaber macht. Er verzichtet jedoch auf LDAC zugunsten von nur AAC, was einen deutlichen Rückschritt für Android-Nutzer darstellt, die eine hochauflösende Quelle nutzen möchten.

Die Redaktion positioniert den Headphone (a) als die rationalste Wahl für einen nomadischen Android-Nutzer, der Wert auf lange Laufzeit und den Codec LDAC legt und 310 g auf dem Kopf akzeptiert. Für einen sesshaften Telearbeiter, der empfindlich auf Gewicht reagiert, bleibt der Sony WH-CH720N besser geeignet.

↔ Im Vergleich

Unser vollständiger Test des Sony WH-CH720N beschreibt sein ANC-Verhalten und seine Klangsignatur im Vergleich zu den Referenzen der Kategorie.

FAZIT

Fazit: Für welches Profil im Jahr 2026

Der Nothing Headphone (a) ist ein solider Kopfhörer mit seinen Kompromissen. Die vollständig aus Kunststoff bestehende Konstruktion und das Fehlen einer IP-Zertifizierung sind echte Einschränkungen, die jedoch zu einem Preis von 159 € passen. Die gemessene Laufzeit von 61 h bei aktiviertem ANC in LDAC ist ein starkes Argument, das nur wenige direkte Konkurrenten bieten können. Die leicht V-förmige Klangsignatur eignet sich für den vielseitigen Einsatz (Pop, Elektro, Podcasts), ohne jedoch für anspruchsvollen Klassik- oder akustischen Jazz-Genuss optimal zu sein.

Der Kopfhörer wird empfohlen für:

  • Den täglichen Android-Nomaden, der LDAC und eine Laufzeit von über 60 h ohne Aufladung wünscht.
  • Den Einsteiger-Audiophilen, der den High-Resolution-Codec erkunden möchte, ohne mehr als 200 € zu investieren.
  • Den gelegentlichen Reisenden in Zug oder Flugzeug, für den das ANC bei tiefen Frequenzen ausreicht.

Der Kopfhörer wird nicht empfohlen für:

  • Den Telearbeiter, der den Kopfhörer länger als 2 h 30 ohne Pause trägt: Der Druckeffekt wird störend.
  • Den ausschließlichen iOS-Nutzer, für den LDAC nicht nutzbar ist und der Vorteil gegenüber dem Sony WH-CH720N entfällt.
  • Den Nomaden bei Regen oder feuchten Bedingungen: keine IP-Zertifizierung.

Zur wahrgenommenen Haltbarkeit weckt die Kunststoffkonstruktion Bedenken für einen Zeitraum von drei Jahren intensiver Nutzung, insbesondere an den Scharnieren. Der wahrscheinliche Wiederverkaufswert in 18 Monaten wird bescheiden ausfallen, im Bereich von 60 bis 80 €.

Kritisches HörenFloating Points · Floating Points – LesAlpx
« Bei diesem elektronischen Titel mit großer Dynamik reicht der Sub-Bass des *Headphone (a)* sauber bis 40 Hz hinab, mit spürbarem, aber nicht aufdringlichem physischem Druck. Die übereinandergelegten Synthesizer bleiben bis zu hoher harmonischer Dichte lesbar. Zischlaute fehlen bei den programmierten Becken. In LDAC mit 990 kbps wirkt die Hochtonwiedergabe jenseits von 10 kHz deutlich luftiger als in AAC. »
Fazit

Der Nothing Headphone (a) hält seine beiden Hauptversprechen : 61 h gemessene Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC in LDAC und einen funktionalen High-Resolution-Codec für 159 €. Das sind seltene Argumente in dieser Preisklasse im Jahr 2026. Die Abstriche sind real, aber identifiziert : vollständig aus Kunststoff ohne IP-Zertifizierung, Druckgefühl nach mehr als 110 Minuten, unzureichende ANC im Sprachbereich und windempfindliche Mikrofonaufnahme. Für einen nomadischen Android-Nutzer, der Ausdauer priorisiert, ist dies die rationalste Wahl der Kategorie. Für einen sesshaften Homeoffice-Nutzer oder iOS-Nutzer antworten der Sony WH-CH720N oder der Sennheiser Accentum Plus besser auf die spezifischen Bedürfnisse.

Häufige Fragen

Ist der Nothing Headphone (a) 2026 mit LDAC und Hi-Res Audio kompatibel ?+

Der Nothing Headphone (a) integriert den Codec LDAC (Sony) mit einer maximalen Bitrate von 990 kbps, was ihm die Hi-Res Audio Wireless-Zertifizierung einbringt. Die LDAC-Kompatibilität erfordert eine Android-Quelle mit in den Entwicklereinstellungen aktiviertem Option. In der Praxis hat die Redaktion einen wahrnehmbaren Gewinn bei der Hochfrequenzauflösung (6-10 kHz) und der Weite der Stereobühne gegenüber AAC gemessen, jedoch nur bei 24-Bit-FLAC-Dateien. Bei Spotify-Streaming mit 320 kbps bleibt der Mehrwert marginal.

Wie hoch ist die reale Akkulaufzeit des Nothing Headphone (a) mit aktiviertem ANC ?+

Das Mute-Zone-Protokoll (Lautstärke auf 75 dB SPL kalibriert, LDAC auf 990 kbps erzwungen, kontinuierliche Wiedergabe) ergab 61 h 40 min mit aktiviertem ANC im starken Modus, also 17,8 % unter den angekündigten 75 h. Ohne ANC erreicht die Messung 108 h 15 min in LDAC und 121 h 30 min in AAC. Nothing kommuniziert seine Werte in AAC bei reduzierter Lautstärke : bei typischer Alltagsnutzung (LDAC, ANC aktiviert, 70-75 dB SPL) sind 60 bis 65 h effektive Akkulaufzeit zu rechnen.

Eignet sich der Nothing Headphone (a) für Homeoffice und Videokonferenz-Anrufe ?+

In ruhiger Umgebung liefert die Mikrofonaufnahme eine saubere Stimme ohne größere Artefakte : die Redaktion hat ihn bei Teams- und Zoom-Meetings von 45 bis 90 Minuten ohne negative Rückmeldungen der Gesprächspartner eingesetzt. Das Multipoint ist stabil auf zwei Geräten (MacBook Pro und Android), mit Umschaltung in 2 bis 3 Sekunden. Die Hauptgrenze betrifft den Komfort : ein Druckgefühl tritt ab etwa 110 Minuten bei Kopfumfängen über 58 cm auf, was lange Sitzungen einschränken kann.

Welcher konkrete Unterschied besteht zwischen dem Nothing Headphone (a) und dem Headphone (1) ?+

Der Headphone (a) verzichtet auf strukturelle Metallkomponenten (Bügel, Scharniere) zugunsten eines vollständig aus Polycarbonat bestehenden Chassis. Softwareseitig entfallen der Chatting-Modus (automatische Pause bei Stimme) und die erweiterte ANC-Personalisierung nach Ohrprofil. Der Codec aptX Adaptive wird ebenfalls entfernt, LDAC bleibt verfügbar. Der Preisunterschied beträgt 40 € (159 € gegenüber 199 €). Für eine hauptsächlich auf Musik und Homeoffice ausgerichtete Nutzung ohne erhöhte Robustheitsanforderungen deckt der Headphone (a) das Wesentliche ab.

Ist der Nothing Headphone (a) ein guter Kopfhörer für Flugreisen ?+

Die ANC des Headphone (a) ist im Bereich 80-250 Hz wirksam, was dem Flugzeugkabinenlärm (Motorbrummen, Druckausgleich) entspricht. Die 61 h gemessene Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC deckt einen Langstreckenflug von 10 bis 12 h großzügig ab. Allerdings setzt das fehlende stabile Etui den Kopfhörer in der Kabinentasche Stößen aus, und die 310 g machen sich nach mehr als 2 h Dauertragezeit bemerkbar. Die fehlende IP-Zertifizierung ist bei feuchten Bedingungen ebenfalls ein Punkt der Aufmerksamkeit.

Sollte man den Nothing Headphone (a) oder den Sony WH-CH720N bei ähnlichem Budget kaufen ?+

Die beiden Kopfhörer richten sich an unterschiedliche Profile. Der Sony WH-CH720N wiegt 192 g gegenüber 310 g beim Headphone (a) : er ist deutlich komfortabler bei langen Sitzungen und besser für leichte Mobilität geeignet. Der Headphone (a) hat Vorteile bei der Akkulaufzeit (61 h gemessen mit ANC gegenüber etwa 35 h beim Sony) und beim Codec (LDAC verfügbar). Für tägliche nomadische Nutzung mit Rucksack überzeugt der Sony mehr. Für verlängertes Homeoffice und Langstreckenreisen ist der Headphone (a) die kohärentere Wahl.

[02] · DETAILLIERTER VERGLEICH

Nothing Headphone (a) mit einem anderen Modell vergleichen

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01
Nothing Headphone (a)
Nothing
Nothing Headphone (a)
7.9
/10
02
Modell hinzufügen
03
Modell hinzufügen
04
Modell hinzufügen
Mute-Zone-Note
Nothing Headphone (a)
Nothing
Nothing Headphone (a)
Audio
Mute-Zone-Note
7.9
/10
k. A.
k. A.
k. A.
Codecs
SBCAACLDAC
k. A.
k. A.
k. A.
Hi-Res
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Geräuschunterdrückung
ANC
Ja · adapt.
k. A.
k. A.
k. A.
Dämpfung
40 dB
k. A.
k. A.
k. A.
Transparenzmodus
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Laufzeit
Laufzeit ANC an
75 h
k. A.
k. A.
k. A.
Laufzeit ANC aus
135 h
k. A.
k. A.
k. A.
Schnellladung
5 Min. → 5 h
k. A.
k. A.
k. A.
Konnektivität
Bluetooth
5.4
k. A.
k. A.
k. A.
Multipoint
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Raumklang
Nein
k. A.
k. A.
k. A.
Parametrischer Equalizer
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
Verarbeitung und Komfort
Form
over-ear
k. A.
k. A.
k. A.
Gewicht
310 g
k. A.
k. A.
k. A.
Wasserschutz
k. A.
k. A.
k. A.
k. A.
Preis
151
Test lesen