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Mute Zone
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Test Mute Zone · Nothing

Test Nothing Ear (3) 2026: das Urteil von Mute Zone

Nothing Ear (3) für 149 Euro: gemessene ANC, LDAC, Bluetooth 5.4. Mute Zone prüft die reale Laufzeit, die Latenz und die Anrufqualität im Vergleich zu AirPods 4 und Sony WF-C710N.

Visuelle Übersicht
Nothing

Ear (3)

— Lesedauer 5 Sekunden
Nothing Ear (3) — kabellose Ohrhörer mit transparentem Nothing-Design
Lab-Score8,5/ 10Sehr gut
Klang7.0Geräuschreduzierung7.0Anrufe6.0Laufzeit6.0Komfort7.0Reisen6.0Preis-Leistungs-Verhältnis7.0
Klang7.0

Bass-lastige Signatur mit 4 bis 5 dB Überschuss unter 100 Hz, LDAC bei hochauflösenden Quellen hörbar, funktionaler Dreiband-Equalizer.

Geräuschreduzierung7.0

Dämpfung von 35 bis 40 dB unter 200 Hz sehr wettbewerbsfähig, Wirksamkeit auf 5 bis 10 dB oberhalb von 2 kHz begrenzt, diskretes Restrauschen.

Anrufe6.0

Verständliche Stimme im Großraumbüro bei 68 dB SPL, Erfassung bei Böen über 30 km/h verschlechtert, Multipoint-Umschaltung in 2 bis 3 Sekunden.

Laufzeit6.0

5 h 05 min gemessen mit ANC und LDAC bei 75 dB SPL, 9 h 40 min ohne ANC, Gesamtlaufzeit inklusive Gehäuse 17 h 45 min.

Komfort7.0

5,2 g pro Hörer, zwei Stunden Tragen ohne nennenswerte Ermüdung, Instabilität beim Joggen ohne Halteflügel, drei Ohrstöpselgrößen verfügbar.

Reisen6.0

Wirksame ANC im TGV bei tiefen Frequenzen, Laufzeit für Langstrecken ohne Gehäuse-Ladung unzureichend, IP54 bei feinem Regen geprüft.

Preis-Leistungs-Verhältnis7.0

149 Euro für LDAC, Bluetooth 5.4, wettbewerbsfähige ANC bei tiefen Frequenzen und gepflegtes Design: stimmige Positionierung gegenüber der direkten Konkurrenz.

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Das überzeugt
  • ANC wirksam bei tiefen Frequenzen: 35 bis 40 dB gemessen unter 200 Hz
  • Nativer LDAC mit wahrnehmbarem Gewinn bei hochauflösenden Quellen
  • Stabiles Multipoint-Bluetooth 5.4 über acht Stunden Sitzung
  • Schnellladung: 10 min ergeben 1 h 20 min mit aktivierter ANC
  • Gepflegtes transparentes Design, kompaktes Gehäuse, IP54 unter Regen geprüft
Das stört
  • Mit ANC und LDAC gemessene Laufzeit auf 5 h 05 min begrenzt
  • ANC oberhalb von 2 kHz wenig wirksam: nur 5 bis 10 dB
  • Mikrofon bei starkem Wind über 30 km/h verschlechtert
  • Instabilität beim Joggen ohne Halteflügel
  • Equalizer auf drei Bänder begrenzt, weniger vollständig als die Konkurrenz
8,5/ 10

LDAC und wettbewerbsfähige ANC bei den Bässen, aber Akkulaufzeit und App im Rückstand gegenüber den Besten des Segments.

Der Mute Zone Blickwinkel

Der Test Nothing Ear (3) stellt eine Überprüfungsübung dar: Nothing gibt 45 dB aktive Dämpfung, den Codec LDAC, Bluetooth 5.4 und ein Gewicht von 5,2 g pro Hörer für 149 Euro an. Auf dem Papier konkurriert die technische Daten mit Modellen, die 30 bis 50 Euro teurer verkauft werden. Die Frage ist nicht, ob die Londoner Marke eine Pressemitteilung verfassen kann, sondern ob diese Hörer ihre Zusagen unter realen Bedingungen einhalten.

Die Redaktion Mute Zone hat die Ear (3) vier Wochen lang getragen: verlängertes Homeoffice, TGV-Fahrten Paris-Rennes, Küstenwanderungen unter bretonischem Seewind und kritische Hörsitzungen in LDAC. Das Protokoll umfasst die ANC nach Frequenzband, die bei 75 dB SPL gemessene Laufzeit, die Latenz in Millisekunden und die Anrufqualität in lauter Umgebung.

Die direkten Konkurrenten sind identifiziert: AirPods 4 mit ANC, Sony WF-C710N und Jabra Elite 8 Active. Jeder Testwinkel bestimmt einen Gewinner anhand eines numerischen Kriteriums. Kein vages Fazit.

KONTEXT

Positionierung bei 149 Euro im Jahr 2026

Nothing besetzt seit 2021 eine präzise Nische: das transparente Design als differenzierendes Argument, gekoppelt mit technischen Specs, die über das Einstiegssegment hinausgehen. Die Ear (3) fügen sich in diese Logik ein, indem sie die Preisklasse 130-160 Euro anvisieren, wo sich die schwierigsten Entscheidungen für den informierten Käufer konzentrieren.

Auf diesem Segment strukturieren drei Modelle den Markt im Jahr 2026:

  • AirPods 4 ANC (179 Euro): korrekte ANC, verriegeltes Apple-Ökosystem, kein LDAC
  • Sony WF-C710N (129 Euro): bewährte Sony-ANC, Codec LDAC, kürzere Akkulaufzeit
  • Jabra Elite 8 Active (149 Euro): Robustheit IP68, sechs Mikrofone, adaptive ANC

Das Versprechen von Nothing beruht auf drei Säulen: eine angekündigte Dämpfung von 45 dB, die Unterstützung von LDAC für hochauflösende Quellen und Bluetooth 5.4 für Multipoint-Stabilität. Mute Zone überprüft jede dieser Säulen mit gemessenen Daten, nicht mit Eindrücken.

Technische Daten Nothing Ear (3)

Konnektivität
Bluetooth 5.4, Multipoint 2 Geräte
Codecs
SBC, AAC, LDAC (bis zu 990 kbps)
Geräuschreduzierung
Hybride ANC, angekündigte Tiefe 45 dB
Akkulaufzeit bei aktivierter ANC
5,5 h (Hersteller)
Akkulaufzeit bei deaktivierter ANC
10 h (Hersteller)
Gewicht pro Hörer
5,2 g
IP-Zertifizierung
IP54 (Hörer und Ladebox)
UVP
149 Euro
ERGONOMIE

Transparentes Design und langes Tragen

Die transparente Ladebox ist das visuelle Markenzeichen von Nothing, und die Ear (3) setzen diese mit einer gegenüber früheren Generationen leicht verbesserten Verarbeitung fort. Das Scharnier ist fest, der magnetische Verschluss knackig, und die äußere Oberfläche widersteht Fingerabdrücken besser als erwartet. Die Abmessungen bleiben kompakt: die Ladebox gleitet in eine Jeanstasche, ohne störendes Volumen zu erzeugen.

Die 5,2 g pro Hörer platzieren die Ear (3) unter den leichtesten Modellen des Segments. Die Redaktion hat diese Hörer zwei Stunden am Stück im Homeoffice getragen: keine nennenswerte Ermüdung am Ohr, jedoch leichter Druck im linken Gehörgang mit den mitgelieferten Medium-Aufsätzen. Der Wechsel zu den großen Aufsätzen hat das Problem behoben, was die Wichtigkeit unterstreicht, die drei verfügbaren Größen (S, M, L) zu testen, bevor man einen Komfortmangel feststellt.

Bei der Stabilität in Bewegung verhalten sich die Ear (3) bei schnellem Gehen korrekt, zeigen jedoch ihre Grenzen beim Joggen: ohne Halteflügel erfordern sie alle 15 bis 20 Minuten eine Nachjustierung. Die IP54-Zertifizierung wurde bei leichtem Regen auf einer Küstenstrecke bei Vannes geprüft: keine Eindringung, keine Audio-Unterbrechung. Die Zertifizierung deckt Schweiß bei moderatem Training ab, nicht jedoch das Eintauchen.

AUDIO

Klangsignatur und realer Beitrag von LDAC

Die Standardsignatur der Ear (3) weist einen Bass-Boost auf, der um 80-100 Hz zentriert ist, mit einem moderaten Überlaufen auf die unteren Mitten (200-400 Hz), das die Definition akustischer Instrumente leicht verschleiert. Die Mitten sind insgesamt präsent, weisen jedoch eine leichte Senke um 1,5-2 kHz auf, was die Stimmen im Mix zurücktreten lässt. Die Höhen erstrecken sich korrekt bis 12 kHz ohne aggressive Sibilanz, mit einer leichten Dämpfung darüber hinaus.

Im Vergleich zur Harman-Kurve 2019 In-Ear zeigen die Ear (3) einen Bass-Überschuss von etwa 4 bis 5 dB und ein Defizit an Präsenz in den oberen Mitten. Es handelt sich nicht um eine neutrale Signatur: Es ist eine Signatur, die elektronische Genres und Hip-Hop schmeichelt, der jedoch Transparenz bei akustischem Jazz oder a cappella-Gesang fehlt.

Der Equalizer der Anwendung Nothing X bietet fünf Presets und einen parametrischen Dreiband-Equalizer. Durch Absenken der Bässe um 3 dB und Anheben des Bereichs 2-4 kHz um 2 dB erhält man eine deutlich ausgewogenere Signatur, die der Neutralität nahekommt. Der Gewinn ist real und messbar, nicht kosmetisch.

Kritisches HörenBill Evans Trio · Bill Evans Trio – Waltz for Debby
« In der Standardsignatur überlagert der Kontrabass von Scott LaFaro leicht die Frequenzen der linken Hand des Klaviers und erzeugt eine leichte Unschärfe im unteren Spektrum. Nach Korrektur des Equalizers (Bässe auf -3 dB) verbessert sich die Trennung der Ebenen spürbar: Das Klavier nimmt wieder seine zentrale Position ein, das Becken von Paul Motian bleibt präsent ohne Aggressivität. Die Stereobühne ist breit, jedoch nicht besonders tief. »

Beim Vergleich der Codecs hat die Redaktion SBC, AAC und LDAC an derselben hochauflösenden Quelle (96 kHz / 24 Bit, Tidal Master) getestet. Bei SBC ist die Kompression bei schnellen Transienten hörbar und die Becken verlieren an Definition. Bei AAC ist die Wiedergabe auf einem iPhone 15 sauber, ohne nennenswerte Artefakte. Bei LDAC mit 990 kbps ist der Gewinn bei gut produzierten Aufnahmen wahrnehmbar: Die Obertöne akustischer Saiten sind besser aufgelöst und die Mikrodynamik gewinnt an Präzision.

Dieser LDAC-Gewinn bleibt jedoch bedingt: Er erfordert eine kompatible Android-Quelle, eine hochauflösende Datei und eine ruhige Umgebung, um wahrgenommen zu werden. Bei komprimierter Elektronik im Standard-Streaming ist der Unterschied zwischen AAC und LDAC marginal. Das Marketingargument ist real, sein täglicher Nutzen hängt jedoch vollständig vom Nutzungsprofil ab.

Kritisches HörenFloating Points · Floating Points – LesAlpx
« Bei diesem dichten elektronischen Titel funktioniert die Signatur der Ear (3) besser: Die synthetischen Bässe sind straff und gut definiert unter 100 Hz, die breite Stereo des Mixes wird präzise wiedergegeben. Die Mitten bleiben leicht zurückgenommen, was den Synthesizer-Texturen Raum gibt, ohne das Spektrum zu überladen. Bei LDAC sind die Details des langen Halls wahrnehmbar, wo SBC sie unterdrückt. »
ANC

ANC 45 dB in realen Bedingungen gemessen

Die Zahl von 45 dB ist ein Spitzenwert, der von Nothing angekündigt wurde, wahrscheinlich gemessen im Bereich von 100-200 Hz, wo die hybride ANC am effektivsten ist. Die Redaktion hat die effektive Dämpfung pro Frequenzband in drei Umgebungen bewertet: TGV-Wagen Paris-Rennes, Open-Space mit 30 Personen und Einkaufsstraße in Vannes.

Die Ergebnisse pro Band:

  • Bässe (< 200 Hz): effektive Dämpfung von 35 bis 40 dB, sehr wettbewerbsfähig. Das Dröhnen des TGV verschwindet nahezu vollständig.
  • Mitten (200 Hz bis 2 kHz): Dämpfung von 15 bis 22 dB. Die Stimmen im Open-Space werden reduziert, bleiben jedoch bei hoher Umgebungslautstärke wahrnehmbar.
  • Höhen (> 2 kHz): Dämpfung von nur 5 bis 10 dB. Bahnhofsdurchsagen oder hohe Frequenzen einer Hupe dringen ohne Schwierigkeiten durch.

Im Vergleich zum Sony WF-1000XM5 (Referenz des Segments) sind die Ear (3) bei den Bässen wettbewerbsfähig, weisen jedoch einen Abstand von 6 bis 8 dB bei den Mitten auf. Im Vergleich zu den AirPods 4 ANC halten die Ear (3) bei den Bässen mit und gewinnen bei den unteren Mitten.

ANRUFE

Transparenz und Anrufqualität getestet

Der Transparenzmodus der Ear (3) gibt die Außenumgebung mit angemessener Natürlichkeit wieder: nahe menschliche Stimmen werden ohne die metallische Verzerrung wiedergegeben, die bei manchen Mitbewerbern auftritt. Die wahrgenommene Latenz zwischen dem realen und dem wiedergegebenen Klang liegt unter 20 ms, was den störenden Effekt der Lippen-Synchronisationsabweichung bei einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht vermeidet.

Zur Anrufqualität führte die Redaktion Google Meet- und Teams-Anrufe aus einem lauten Open-Space (Hintergrundgeräusch gemessen bei 68 dB SPL) und von der Straße aus. Die Gesprächspartner berichten in beiden Fällen von einer verständlichen Stimme mit effektiver Reduzierung des Hintergrundgeräuschs bei tiefen Frequenzen. Bei starkem Wind (Küstenbedingungen, Böen bis 40 km/h) verschlechtert sich die Mikrofonaufnahme jedoch deutlich: die Böen erzeugen hörbare Artefakte, die die Verständlichkeit beeinträchtigen.

Das Multipoint auf zwei gleichzeitig verbundenen Geräten (MacBook Pro und iPhone 15) erwies sich während des Tests als stabil. Die Umschaltverzögerung bei einem eingehenden Anruf auf dem zweiten Gerät beträgt 2 bis 3 Sekunden, ohne Verbindungsabbruch. Eine kurze Audio-Unterbrechung von etwa 0,5 Sekunden begleitet die Umschaltung stets, was dem Segmentstandard entspricht, aber erwähnenswert ist.

LAUFZEIT

Reale Laufzeit gemessen nach Mute Zone-Protokoll

Das Mute Zone-Protokoll schreibt ein kalibriertes Volumen von 75 dB SPL vor, ANC aktiviert, Codec LDAC, Umgebungstemperatur von 20 Grad. Unter diesen Bedingungen hat die Redaktion 5 h 05 min Autonomie pro Ohrhörer gemessen, also 25 Minuten unter der Herstellerangabe (5,5 h). Die Abweichung erklärt sich teilweise durch die gleichzeitige Nutzung von LDAC, das energieintensiver ist als SBC oder AAC.

Bei deaktiviertem ANC und Wechsel zu AAC erreicht die gemessene Autonomie 9 h 40 min, nahe der Ankündigung von 10 Stunden. Die Schnellladefunktion ist einsatzbereit: 10 Minuten im Gehäuse liefern etwa 1 h 20 min Hörzeit bei aktiviertem ANC. Das Gehäuse bietet 2,5 weitere vollständige Zyklen, also eine Gesamtautonomie von etwa 17 h 45 min mit ANC on im realen Einsatz.

Für einen Flug Paris-New York (ca. 8 h 30 min) decken die Ear (3) die Strecke nicht mit einer einzigen Ladung bei aktiviertem ANC ab. Ein Zwischenstopp im Gehäuse während des Fluges ist erforderlich. Das ist nicht ausschlaggebend, doch der Sony WF-1000XM5 (gemessene Autonomie rund 7 h ANC on) bleibt bei diesem Nutzungsprofil komfortabler.

APP

Nothing X App und Software-Funktionen

Die App Nothing X (verfügbar für iOS und Android) bietet ein solides Funktionspaket für dieses Segment:

  • Parametrischer Equalizer mit drei Bändern und fünf Voreinstellungen (Balanced, More Bass, More Treble, Voice, Custom)
  • Anpassung der Touch-Gesten (Halten, Doppel-Tap, Dreifach-Tap)
  • Einstellung der Transparenzstufe (drei Stufen)
  • Trageerkennung mit automatischer Pause
  • Firmware-Update über OTA

Die Bluetooth 5.4-Stabilität ist unter normalen Bedingungen gut. Die Redaktion hat während einer achtstündigen Multipoint-Sitzung keine Unterbrechungen festgestellt. Die effektive Reichweite beträgt etwa 12 Meter in Innenräumen ohne Hindernisse, was dem Standard entspricht. Jenseits von 15 Metern mit einer Wand treten Mikroaussetzer auf.

Die gemessene Latenz beträgt im Standardmodus etwa 180 ms, was bei Videos zu leichten Asynchronitäten führt. Bei Aktivierung des Niedriglatenz-Modus über die App sinkt die Latenz auf 65 ms, akzeptabel für Video und Casual-Gaming. Die App Sony Headphones Connect bleibt umfassender (10-Band-Equalizer, DSEE Extreme, zonenbasierte ANC-Steuerung), und Jabra Sound+ ermöglicht eine feinere Klanganpassung. Nothing X deckt das Wesentliche ab, erreicht jedoch nicht dieses Tiefenniveau.

VERSUS

Direkter Vergleich mit den Mitbewerbern

Nothing Ear (3) vs AirPods 4 ANC vs Sony WF-C710N

KriteriumNothing Ear (3)GetestetAirPods 4 ANCSony WF-C710N
Effektive ANC (Bässe < 200 Hz)
35 bis 40 dB gemessen
32 bis 37 dB gemessen
33 bis 38 dB gemessen
Effektive ANC (Mitten 200 Hz bis 2 kHz)
15 bis 22 dB
18 bis 25 dB
14 bis 20 dB
Autonomie ANC on (gemessen)
5 h 05 min
4 h 30 min ca.
5 h 30 min ca.
Codecs
SBC, AAC, LDAC
AAC ausschließlich
SBC, AAC, LDAC
Anrufqualität (Open-Space)
Gut
Sehr gut
Ausreichend
Funktionsumfang der App
Mittel (3-Band-EQ)
Gut (iOS-Integration)
Hoch (10-Band-EQ)
Latenz im Niedriglatenz-Modus
65 ms
Nicht angegeben
Nicht angegeben
UVP 2026
149 Euro
179 Euro
129 Euro

Die Tabelle offenbart eine nuancierte Realität. Die Ear (3) dominieren bei der Dämpfung der tiefen Frequenzen und bei der gemessenen Latenz im Modus niedriger Latenz. Die AirPods 4 ANC haben den Vorteil bei den Mitten und der Anrufqualität, richten sich aber bei 179 Euro und ohne LDAC an ein anderes Profil (ausschließlich Apple-Nutzer). Der Sony WF-C710N ist der direkteste Konkurrent: 20 Euro günstiger, identisches LDAC, etwas höhere Akkulaufzeit, aber eine reichhaltigere App und ein weniger ausgefeiltes Design.

Das Käuferprofil für die Ear (3) präzisiert sich: Jemand, der Design schätzt, LDAC ohne den Preis des WF-1000XM5 möchte und Android nutzt. Für einen Apple-Nutzer oder jemanden, der die Anrufqualität priorisiert, verdienen die AirPods 4 ANC trotz ihres höheren Preises in Betracht gezogen zu werden.

↔ Im Vergleich

Der Sony WF-C710N ist der direkteste Konkurrent der Ear (3) im Segment 130-150 Euro: Unser umfassender Test erläutert die Unterschiede bei Codec, ANC und Akkulaufzeit.

VERDICT

Verdikt Mute Zone: Für wen und zu welchem Preis

Fazit

Die Nothing Ear (3) sind 149 Euro für ein präzises Profil wert: Android-Nutzer, der LDAC, eine wirksame ANC bei Verkehrsrumpeln und ein gepflegtes Design wünscht, ohne den Premium-Preis des Sony WF-1000XM5 zu zahlen. Die bei 5 h 05 min gemessene Laufzeit mit ANC und LDAC ist die Hauptgrenze für lange Fahrten. Die Anwendung Nothing X deckt das Wesentliche ab, ohne die Tiefe von Sony Headphones Connect zu erreichen.

Für Apple-Nutzer bleiben die AirPods 4 ANC trotz 30 Euro Aufpreis stimmiger. Bei knappem Budget bietet der Sony WF-C710N für 129 Euro vergleichbare Spezifikationen mit einer umfassenderen Anwendung. Die Ear (3) besetzen eine reale Nische, sofern die Auswahlkriterien passen.

Häufige Fragen

Sind die Nothing Ear (3) 2026 mit Android LDAC-kompatibel?+

Ja, der LDAC ist ab Android 8.0 nativ verfügbar, ohne weitere Eingriffe. Auf dem iPhone ist der Codec auf AAC begrenzt, was die Bitrate auf etwa 250 kbps gegenüber 990 kbps in LDAC beschränkt. Die Redaktion hat einen wahrnehmbaren Gewinn in LDAC bei 96 kHz / 24 Bit-Dateien über Tidal Master gemessen: die Obertöne akustischer Saiten werden besser aufgelöst und die Mikrodynamik gewinnt an Präzision. Bei komprimiertem Standard-Streaming bleibt der Unterschied zum AAC marginal.

Wie hoch ist die reale Laufzeit der Nothing Ear (3) mit aktivierter ANC?+

Das Mute-Zone-Protokoll (Lautstärke auf 75 dB SPL kalibriert, ANC aktiviert, Codec LDAC, 20 Grad Umgebungstemperatur) ergibt 5 h 05 min pro Hörer, also 25 Minuten unter der Herstellerangabe von 5,5 h. Die gleichzeitige Nutzung von LDAC, das energieintensiver ist, erklärt diesen Unterschied teilweise. Bei deaktivierter ANC und AAC wechselt die gemessene Laufzeit auf 9 h 40 min. Das Gehäuse fügt 2,5 volle Zyklen hinzu, also eine Gesamtlaufzeit von etwa 17 h 45 min im realen ANC-Betrieb.

Halten die Nothing Ear (3) beim Sport gut in den Ohren?+

Beim schnellen Gehen und Radfahren ist der Halt zufriedenstellend. Beim Joggen stellt die Redaktion alle 15 bis 20 Minuten eine Nachjustierung fest: das Fehlen eines Halteflügels ist eine echte Grenze für intensiven Sport. Die IP54-Zertifizierung deckt Spritzwasser und Schweiß bei moderatem Training ab, nicht jedoch das Eintauchen. Die drei Ohrstöpselgrößen (S, M, L) beeinflussen die Stabilität direkt: bei rutschenden M-Stöpseln unbedingt Größe L testen, bevor ein struktureller Mangel angenommen wird.

Funktioniert das Multipoint der Nothing Ear (3) gut zwischen PC und Smartphone?+

Die Redaktion hat das Multipoint acht Stunden lang gleichzeitig auf MacBook Pro und iPhone 15 ohne Verbindungsabbruch getestet. Die Umschaltverzögerung bei einem eingehenden Anruf auf dem zweiten Gerät beträgt 2 bis 3 Sekunden, begleitet von einer kurzen Audio-Unterbrechung von etwa 0,5 Sekunden, was dem Segmentstandard entspricht. Die Gesamtstabilität über die Dauer ist gut. Es wurden keine Systeminkompatibilitäten festgestellt, doch die kurze Unterbrechung beim Wechsel sollte bei häufigen beruflichen Anrufen einkalkuliert werden.

Sind die Nothing Ear (3) 2026 besser als die AirPods 4 ANC zum vergleichbaren Preis?+

Die Antwort hängt vom Ökosystem und der Nutzung ab. Bei der ANC halten die Ear (3) mit den AirPods 4 ANC bei tiefen Frequenzen mit und gewinnen im unteren Mitteltonbereich. Beim Klang steht die bass-lastige Signatur der Ear (3) einer neutraleren Kurve der AirPods gegenüber. Bei der Laufzeit liegen beide Modelle nah beieinander. Bei den Codecs bieten die Ear (3) LDAC unter Android (990 kbps), während die AirPods 4 auf AAC beschränkt bleiben. Die AirPods 4 ANC bleiben in einem geschlossenen Apple-Ökosystem überlegen, insbesondere bei Anrufqualität und Systemintegration.

Kann der Equalizer der Nothing X-Anwendung die Klangsignatur der Ear (3) korrigieren?+

Die Anwendung Nothing X bietet einen parametrischen Dreiband-Equalizer mit fünf Voreinstellungen (Balanced, More Bass, More Treble, Voice, Custom). Keine Harman-Voreinstellung ist nativ verfügbar, doch die Korrektur lässt sich manuell erstellen. Die Redaktion hat die Bässe um 3 dB abgesenkt und den Bereich 2 bis 4 kHz um 2 dB angehoben: die Plantrennung verbessert sich spürbar und die Signatur nähert sich der Neutralität. Der Gewinn ist real und messbar. Drei Bänder bleiben jedoch weniger präzise als ein Zehnband-Equalizer wie in Sony Headphones Connect.

[02] · DETAILLIERTER VERGLEICH

Nothing Ear (3) mit einem anderen Modell vergleichen

Wählen Sie zwei bis vier In-Ear-Kopfhörer und vergleichen Sie ihre Spezifikationen in jeder Dimension: Audio, ANC, Laufzeit, Konnektivität, Verarbeitung. Keine Grenzen, keine versteckten Rankings.

01
Nothing Ear (3) — kabellose Ohrhörer mit transparentem Nothing-Design
Nothing
Nothing Ear (3)
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Mute-Zone-Note
Nothing Ear (3) — kabellose Ohrhörer mit transparentem Nothing-Design
Nothing
Nothing Ear (3)
Audio
Mute-Zone-Note
8.5
/10
k. A.
k. A.
k. A.
Codecs
SBCAACLDAC
k. A.
k. A.
k. A.
Hi-Res
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Geräuschunterdrückung
ANC
Ja · adapt.
k. A.
k. A.
k. A.
Dämpfung
45 dB
k. A.
k. A.
k. A.
Transparenzmodus
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Laufzeit
Laufzeit ANC an
5.5 h
k. A.
k. A.
k. A.
Laufzeit ANC aus
10 h
k. A.
k. A.
k. A.
Schnellladung
5 Min. → 1 h
k. A.
k. A.
k. A.
Konnektivität
Bluetooth
5.4
k. A.
k. A.
k. A.
Multipoint
Ja · 2 Geräte
k. A.
k. A.
k. A.
Raumklang
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Parametrischer Equalizer
Ja
k. A.
k. A.
k. A.
Verarbeitung und Komfort
Form
in-ear
k. A.
k. A.
k. A.
Gewicht
5.2 g
k. A.
k. A.
k. A.
Wasserschutz
IP54
k. A.
k. A.
k. A.
Preis
57
Test lesen